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Namaste!

It is time again for us to give you an insight into our ProTeam experience. Since the last blog, we successfully completed our first projects and afterwards we started our new journey which placed us right in the heart of Delhi. Our current assignments involve working on social projects in India!

As you can probably tell from our Facebook posts, we have been in New Delhi for more than two weeks now. ProTeam is such a great program because we get the chance to discover the world of the Lufthansa Group as well as delve into fascinating social businesses. You may be wondering what a social business is and how it relates to our everyday work? In a nutshell, the aim of a social business is to invest the company profits into creating a sustainable social benefit.

Frederik makes himself comfortable in an auto riksha

Frederik: So, what is it exactly that we are doing here in India? Well, I work together with Sarina, Mark, and Max for a small local business called Tambul Plates, which was founded by a company called Dhriiti. Tambul Plates produces ecological and biodegradable plates and bowls that are made out of natural resources like leaves that have fallen off of Arecanut trees. The plates are made by producers in rural areas who are trained and supported by Tambul Plates in order to run their own businesses.

Joel: I work together with Fabia, Rasmus, and Danny at B-ABLE. This company provides market-driven, aspiration-based vocational education and training for those who have limited access to such opportunities. The programs are supported by partnerships and differ with respect to content. Some examples include school programs or vocational training to students who live in rural areas where such classes are not always offered. The goal is to enable people to become trained so they can use their skills towards finding a stable career.

Joel explores the local rail services

Since being in India, we have experienced great hospitality, seen many historical monuments including one of the world wonders (Taj Mahal), spent quite some time in traffic jams, and most of all, enjoyed delicious spicy Indian cuisine! As you can see, we are quite lucky to be experiencing work outside of the airline world in order to gain a new perspective on change making. We will definitely apply the skills we are learning here in India to our jobs once we get back home.

If you also want to experience such amazing things, than make sure to apply for ProTeam 2016. We are taking applications now!

Namaste – yes, it is used for goodbye as well
Joel and Frederik

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Namaste!

Nach Wochen der Blog-Abstinenz ist es nun an der Zeit für ein Lebenszeichen aus dem ProTeam! Zwischen unserem letzten Beitrag und heute liegen nicht nur einige Wochen, sondern auch ein siebenstündiger Flug über 6.100 Kilometer. Neuer Einsatzort: Delhi, incredible India!

Fleißige Leser unserer Facebook-Posts wissen bereits, dass unser indisches Abenteuer schon in seine dritte Woche geht. Das ProTeam-Programm bietet nämlich neben der Projektarbeit in der Lufthansa Group auch die Erfahrung einer vermeintlich gänzlich anderen Arbeitswelt, nämlich der eines Social Businesses im Ausland. Doch was genau ist ein Social Business und was hat das Ganze mit einer Airline zu tun?
Auf den ersten Blick haben solche Unternehmen eine eher geringe Verbindung zum LH-Kerngeschäft. Das Besondere an einem Social Business ist, dass neben dem Gewinn vor allem der soziale Impact im Vordergrund steht. So werden Gewinne reinvestiert, um beispielsweise durch die Produktion und den Vertrieb von Produkten Arbeitsplätze für die Region zu schaffen.

Frederik
: Konkret arbeite ich zusammen mit Sarina, Mark und Max hier in Delhi bei der Firma Dhriiti, noch konkreter bei einem von ihr gegründeten Unternehmen namens Tambul Plates. Dieses Social Business lässt in Assam, einer sehr strukturschwachen Region in Nordostindien, ökologisches Einweg-Geschirr aus Palmenblättern produzieren, welches komplett ohne chemische Zusätze auskommt. Jeder verkaufte Teller trägt dazu bei, dass weitere Menschen beschäftigt und neue Kleinunternehmen gegründet werden können. Gleichzeitig wird die Umwelt geschont, da die Teller keinen Müll produzieren, sondern komplett biologisch abbaubar sind.

Joel
: Ich arbeite mit Fabia, Rasmus und Danny bei B-ABLE. Die extrem engagierten Mitarbeiter dieses Unternehmens ermöglichen diverse Unterrichtsformen für Menschen, welche nur begrenzt Zugang zu solchen Angeboten haben. Die unterschiedlichen Kurs-Programme werden durch Partnerschaften unterstützt und können sowohl schulischen als auch berufsbezogenen Unterricht enthalten. Das Ziel von B-ABLE ist es, Menschen zu befähigen, ihre Fähigkeiten zu verbessern oder ein Handwerk zu erlernen, um den Grundstein für eine Karriere zu legen.

Wir beide (und ganz sicher auch die anderen ProTeamer) waren begeistert von der Offenheit und Gastfreundschaft, die uns hier entgegengebracht wurden und noch jeden Tag werden. Die Zahl beeindruckender Baudenkmäler (inklusive Weltwunder Taj Mahal!), die wir bewundern konnten, wächst täglich, ebenso wie die Stunden, die wir in Taxi und Rikscha im delhischen Stau verbrachten. ;-) Doch die sind beim Verkosten der leckeren indischen Spicy-Küche schnell vergessen!

Manchmal ist es nötig, die vertraute Airlinewelt zu verlassen, um Dinge aus einer anderen Perspektive wahrnehmen und mit frischen Ideen den Change-Prozess des eigenen Unternehmens mitgestalten zu können. Und nebenbei erkunden wir eine der wohl aufregendsten Städte der Welt, in der wir uns mit jedem Tag wohler fühlen.

Wir freuen uns auf eure Bewerbung und verabschieden uns mit einem herzlichen Namaste (ja, man sagt es auch zum Abschied ;-)) bei euch.

Schöne Grüße aus Indien
Joel und Frederik