Liebe Leserinnen und Leser des Be-Lufthansa-Blogs,

das letzte Mal habe ich Euch von meinem Umlauf nach Cancún berichtet. Heute möchte ich Euch gerne von meiner letzten Kurzstreckentour quer durch Europa erzählen und euch berichten, was ich so alles erlebt habe:

Die Stammcrew (Hannes & Sabrina)

Die Stammcrew (Hannes & Sabrina)

Unser Airbus A321 auf dem Flughafen Zürich

Unser Airbus A321 auf dem Flughafen Zürich

Los ging es ganz früh an einem kalten Novembermorgen in Frankfurt um 5:20 Uhr. Das war unsere Briefingzeit, also der Zeitpunkt, an dem sich die Crew vor dem Flug trifft, um den Flugablauf zu besprechen und sich kennenzulernen. Anschließend ging es auch schon auf unser erstes Flugzeug einen Airbus A321. Nachdem wir an Bord mit allen Vorbereitungen fertig waren und alle Passagiere an Bord, ging es los in Richtung Zürich. An diesen Morgen war unser Flieger nicht ganz so voll und wir konnten den Service in aller Ruhe durchführen. 35 Minuten später waren wir nämlich schon in Zürich. Bei einem vollen Airbus A321 mit 200 Gästen an Bord und einer so kurzen Flugzeit ist es manchmal schon eine Herausforderung, sich um alle Gäste zu kümmern. Von Zürich haben wir aber nicht viel gesehen, denn es ging nach einer knappen Stunde schon wieder zurück nach Frankfurt. Zwei von drei Flügen an diesem Tag hatten wir damit dann schon geschafft. Als nächstes ging es nun weiter nach Bilbao. Schon während des Boardings bemerkten wir viele Gäste, die in Blau und Weiß gekleidet waren, und hatten auch schon schnell rausbekommen, dass viele Fans von Hertha BSC Berlin an Bord waren. An diesem Abend sollte Hertha gegen Bilbao in der Europaleague spielen. Die Fans waren in sehr guter Stimmung und Vorfreude auf das Spiel. Zwei Stunden später hatten wir es dann nach Bilbao geschafft und die Hertha-Fans all unser Bier getrunken.

Das Bier ging zur Neige

Das Bier ging zur Neige

Angekommen in Bilbao

Angekommen in Bilbao

Nach einer kurzen Verschaufpause im Crewhotel wartete dann ein wirklich warmer und sonniger Nachmittag in Bilbao. Und was uns wirklich überraschte: Es hatte tatsächlich noch mehr als 20 Grad. So nutzen wir die Zeit hier für einen Bummel durch die Stadt, gemütlich Kaffeetrinken und ein frühes Abendessen.

Spaziergang durch Bilbao

Spaziergang durch Bilbao

Nachmittag in Bilbao

Nachmittag in Bilbao

Bilbao oder ein Hobbit?

Bilbao oder ein Hobbit

Denn der Wecker klingelte am nächsten Morgen schon wieder um 4:35 Uhr. Das Fußballspiel ging für die Hertha 3:2 verlorn und als wir uns wieder auf den Weg zum Flughafen machten, lagen die Hertha-Fans noch alle im Bett.

Kurz vor dem Pick-up im Hotel

Kurz vor dem Pick-up im Hotel

Nach unserer Ankunft in Frankfurt stand als nächstes nun ein Flugzeugwechsel und ein Wechsel der Cockpitkollegen auf dem Programm. Für den Flug von Bilbao nach Frankfurt waren wir noch auf einem Airbus A319 unterwegs, für die nächsten beiden Flüge wechselten wir wieder auf einen Airbus A321. Und auf diesem Airbus wartet schon die nächste Überraschung auf uns:

Hier fehlt doch etwas

Hier fehlt doch etwas

So sieht das viel besser aus

So sieht das viel besser aus

An dieser Stelle im Flugzeug befindet sich ein Touchscreen, der die Systeme in der Flugzeugkabine steuert und überwacht. Hier können wir zum Beispiel Licht und Temperatur in der Kabine regeln. Gleichzeitig mit uns kamen drei Techniker an Bord des Airbus, die nun in kürzester Zeit den Touchscreen wechselten. Die Crew, die vor uns an Bord war, hatte den Defekt nämlich schon gemeldet und so konnten wir ohne Verspätung unsere nächsten beiden Flüge durchführen. Diese führten uns zum Abschluß dieser Zweitagestour noch nach Kopenhagen und wieder zurück nach Frankfurt.

Airbus A321 in Frankfurt

Airbus A321 in Frankfurt

Zusammengefasst haben wir in zwei Tagen insgesamt sechs Flüge absolviert, waren dabei auf drei verschiedenen Flugzeugen unterwegs und hatten einen Wechsel in der Cockpitcrew. Ihr seht, auch auf der Kurzstrecke ist bei Lufthansa sehr viel los und man erlebt sehr viel. Meine größte Herausforderung war diesmal, dass sich zum 1.11. die ganzen Ansagen in der Kabine geändert haben. Ich musste echt aufpassen, dass ich nichts vergesse und nichts durcheinander bringe. Die alten Ansagen sind so sehr im Kopf drin und kommen fast wie von selbst. Aber bis auf ein, zwei Verprecher hat auch das gut geklappt.

Bald nehme ich euch wieder mit auf Tour und werde euch von meinem Leben bei Lufthansa berichten. In der Zwischenzeit folgt mir gern bei Instagram. Und wie an Bord sage ich noch : Bis bald und auf Wiedersehen.