Liebe Blog Leserinnen und Leser,

schon wieder ist ein Monat vergangen und langsam fühlen wir uns mit der Welt der Luftfrachtlogistik immer vertrauter. Einen großen Anteil daran hatten eine Reihe von Lehrgängen in den vergangenen Wochen, welche wir im Lufthansa eigenen Trainings & Conference Center in Seeheim besucht haben.

Ein AKH-Container auf dem Vorfeld des Lufthansa Cargo Centers in Frankfurt

Zu den Grundlehrgängen der Lufthansa Cargo gehört der so genannte „A1“, welcher so gut wie jeder neue Mitarbeiter durchläuft. Sieben Tage lang haben wir alles über verschiedenen Palettengrößen, Verladbarkeiten von sogenannten Unit Load Devices (ULD) in Passagierflugzeugen und Frachtern oder aber auch das Buchungssystem der Lufthansa Cargo kennengelernt.

Wisst Ihr z.B. welche Container Typen in den Unterflurbereich eines A320 passen oder wie viele Paletten auf dem Hauptdeck unserer Frachtflugzeuge MD11 und Boeing 777F verladen werden können? 

Safety First by Lufthansa Cargo

Besonders spannend fanden wir auch die Lerninhalte zum Thema Gefahrgut. Hier müssen u.a. gewisse Zusammenverladbarkeiten, spezielle Verpackungen und Beschriftungen eingehalten werden. Es gibt auch manche Gefahrgüter, die ausschließlich auf Frachtflugzeugen befördert werden dürfen. Und nicht immer ist diese Fracht auf dem ersten Blick offensichtlich erkennbar. Wusstet ihr zum Beispiel dass auch Autos und Campingausrüstungen zu der Klasse „Dangerous Goods“ zählen? Hinzu kommt, dass jedes Land zusätzlich zu den allgemein gültigen Vorschriften noch gesonderte Bestimmungen im Umgang mit Gefahrgütern aufstellt. Ihr könnt euch also vorstellen, wie umfangreich und wichtig dieses Thema für die Luftfracht ist.

 

Eine Auswahl an benötogten Labels bei der Versendung von DGR Gütern per Luftfracht

 

Nach dem Bestehen eines Abschlusstests und mit viel neuem Wissen von der Buchung einer Luftfrachtsendung bis zur richtigen Verladung im Flugzeug ausgestattet, fühlen wir uns nun endgültig in der Cargo Familie aufgenommen.

Doch nicht nur inhaltlich haben wir in Seeheim viel gelernt. Da unser Lehrgang auf Englisch durchgeführt wurde, haben wir viele Teilnehmer aus den weltweiten Stationen der Lufthansa Cargo kennengelernt. So haben wir heute die Möglichkeit uns mit Kollegen aus Mexico, Portugal, Südafrika, Indien, Thailand, Russland, Norwegen und den USA auf ein Bier zu treffen, wenn wir mal in der Gegend sind.

Mit den neugewonnenen Eindrücken sind wir nun bereits mitten in unserem ersten Projekt, welches wir direkt im Lufthansa Cargo Center bearbeiten. Anja beschäftigt sich dabei mit den Kommunikationswegen entlang der Prozesskette – von der Frachtverplanung, über den Aufbau der Fracht, bis schließlich zur Verladung.

Feliks kümmert sich in seinem Projekt hingegen um eine Prozessoptimierung der lokalen Frachtannahme am Frankfurter Cargo HUB, um den Kunden künftig einen noch besseren Service bieten zu können.

Der Abschluss unserer Projekte bildet im Juni eine Vorstellung der Ergebnisse vor unseren Projektbetreuern und den Leitern des Hubs in Frankfurt.

Bis dahin melden wir uns wieder und wünschen Euch nun erst mal viel Erfolg bei der Bewerbungsphase für die nächste StartCargo Trainee Generation, die in den kommenden Wochen startet.

Ein paar erste Testfragen habt ihr in diesem Bericht schon bekommen. Gern könnt ihr sie im Kommentar beantworten.

 

Wir freuen uns drauf!

eure

Anja & Feliks