…gab uns Trainerin Katharina Starlay als Merkspruch für den Dress Code mit. Damit möchte ich meinen letzten Artikel dieser Blogwoche beginnen.

Liebe Leserinnen und Leser,

wer kennt diese Situation nicht: Es steht ein Bewerbungsgespräch an und man ist sich unsicher, welches Outfit das richtige ist und fragt sich, was eigentlich Business Casual genau bedeutet? Um diese und ähnliche Fragen ging es bei unserem »Stil & Etikette« Seminar. Wir hatten schon die anderen Blogeinträge zu dem Seminar gelesen und waren sehr gespannt, was uns erwarten würde. 

Im Vorfeld hatten wir eine kleine Hausaufgabe bekommen. Wir sollten ein Business und ein Business Casual Outfit mitnehmen.

Wir in unseren Business Outfits

Wir in unseren Business Outfits

So trafen wir uns an einem Brückenfreitag um 8 Uhr morgens am Frankfurter Flughafen. Alle im feinen Business Outfit, ging es mit dem Bus nach Seeheim. Auf dem Weg begutachteten wir schon gegenseitig unsere Business Outfits und überlegten uns, ob wir wohl alles „richtig“ gemacht hatten. In Seeheim angekommen empfing uns auch schon unsere Trainerin. Den Auftakt zu dem Seminar bildete eine kleine Vorstellungsrunde, bevor wir durch die Welt der Mode und dem guten Benehmen reisten. Wir besprachen, wie wir uns in knifflige Situationen verhalten würden. An diesen Beispielen lernten wir auch sehr Nützliches, wie etwa, wer wem das Du anbietet oder auf was man bei Business E-Mails beachten muss.

Mit einer kleinen Stilinterpretation näherten wir uns dem Thema Mode an. Anhand von Bildern von Prominenten schauten wir uns nicht nur Tips, sondern auch „No Gos“ an. Vom Präsidenten der USA bis hin zu Models ist nämlich niemand gefeit von modischen Fehltritten. Mit diesem Fachwissen ausgestattet, beurteilten wir unsere Outfits und diskutierten unseren Modestil. Einen Ausrutscher ist niemandem unterlaufen, aber natürlich gab es Details zu verbessern. Hierzu hat uns Frau Starlay eine praktische Punktetabelle mitgegeben, mit der wir schnell überprüfen können, ob wir das richtige Maß an Farben und Accessoires in unserem Outfit haben. Wir analysierten auch unsere Kopfform und berieten, welche Brillenform, Frisur, Schmuck oder Kragenform zu uns passten. 

Abends gab es noch eine praktische Anwendung. Wir lernten, wie man ein Häppchen und ein Glas Sekt so balancieren kann, dass wir noch elegant die Hand reichen können.

Am nächsten Tag streiften wir kurz das Thema interkulturelle Kompetenz und Themen für einen guten Small Talk. Als interessantestes Thema erwies sich eine Diskussion zum Thema Image der Lufthansa. Dies war sehr interessant, da der Konzern sich gerade in einer Phase des Umbaus befindet. Am Ende waren wir uns jedoch alle einig, dass wir sehr gerne für die Lufthansa arbeiten.

Nun ging es an ein schweres Thema: Dresscode. Business oder Business Casual haben wir zwar alle schon gehört, aber es gibt noch sehr viel mehr und bei allem gibt es Besonderheiten. Aber als Faustregel gilt: „Wo Business draufsteht ist auch Business drin.“ So hat man bei einem Casual Business Outfit immer mindestens ein Teil an, welches auch in einem Business Outfit getragen werden kann, beispielsweise ein Anzugssakko. Zu einem Bewerbungsgespräch sollte man übrigens das Business Outfit wählen, also: suit up!

...und Business Casual.

…und Business Casual.

Den Abschluss bildete eine Feedbackrunde. Wie bei unseren Praxiseinsätzen schon erfahren, ist Feedback sehr wichtig. Vor allem mit konstruktiver Kritik wird man höflich auf Schwächen hingewiesen und kann daran arbeiten.

Ein Highlight der bisherigen st.i.p. Zeit war die Reise nach Hamburg zur Hauptversammlung. Es ist beeindruckend, eine Rede zur Lage des Konzerns und der Zukunftsstrategie direkt vom Vorstandsvorsitzenden zu hören. Wir hörten sehr genau hin. Auch die Antworten auf die Fragen von Groß- und Kleininvestoren waren sehr spannend. An diesem Tag habe ich viel über den Konzern erfahren. Vor allem konnte man auch die Stimmung der Eigentümer spüren, welche natürlich ein sehr wichtiger Stakeholder sind.

Damit möchte ich meine Blogwoche schließen. Ich hoffe ihr habt einen guten Eindruck davon bekommen, was euch nach einer erfolgreichen Bewerbung im st.i.p. Finance Programm erwartet. Falls Fragen aufgekommen sind, gibt es eine Kommentarmöglichkeit.

Im September werde ich mich wieder aus Singapur melden.

Bis dahin, viel Erfolg bei eurer Bewerbung!

Cheers,

Philipp