Hallo, Servus und Grüß Gott ,

erst einmal „Danke“ für das Interesse an meinem ersten Blogpost. Das Leben am Ticketschalter ist spannend, weil kein Tag wie der andere verläuft. Es kann aber auch schnell etwas stressig werden –  Technik, die nicht so mag, wie man gerne hätte, größere Gruppen an Menschen, die alle das gleiche Problem teilen, oder auch mal eine etwas knappe Besetzungen, weil Kollegen krank sind. In den Wintermonaten gesellen sich dann außerdem gerne auch noch schlechte Wetterbedingungen zu dem schon illustren Mix.

Zwischen den Feiertagen war viel los. Viele Passagiere und ein reduzierter Flugplan sorgen für eine belebte, arbeitsreiche und mitunter hektische Zeit am Flughafen mit voll gebuchten Flügen und vielen Passagieren, welche mitunter auch einmal gestresst waren.

Zur Schulferienzeit oder langen Wochenenden – egal ob nun im Winter oder Sommer – ist generell immer viel los und Planänderungen sind keine gern gesehenen Begleiter unserer Gäste. Das Wetter spielt dann gerne eine große Rolle. Im Winter mit Eis und Schnee, im Sommer sind es Wärmegewitter, die den Flugverkehr beeinflussen.

Sollte ein Flug annulliert werden bzw. erreicht ein Gast aufgrund einer Ankunftsverspätung seinen Weiterflug nicht, versuchen wir unser Bestes, die Verzögerungen seiner Weiterreise so gering wie möglich zu halten. Im besten Fall wird er auf die nächste Maschine oder Verbindung zu seinem Zielort gebucht. Manchmal jedoch geht die nächste Maschine erst am nächsten Morgen.

In diesem Fall buchen wir dem betroffenen Gast ein Hotelzimmer für die Nacht und auf den erstmöglichen Flug am nächsten Tag.

Reaktionen der Gäste, welche eine Nacht in München verbringen dürfen, sind meistens gemischt. Viele – besonders Geschäftsleute, die sehr viel reisen – kennen es bereits. Andere wenige sind sogar dankbar über eine ungewollte Unterbrechung einer schon recht langen Reise. Es gibt allerdings auch Gäste, die von der ungewollten Unterbrechung wenig begeistert sind.

Diskussionen sind im Job an manchen Tagen normal und selten schlimm. Und abhängig von dem kulturellen Hintergrund des Gasts sind Diskussionen manchmal länger oder überraschend kurz. Einige Kulturen diskutieren, debattieren und recherchieren, andere akzeptieren Aussagen ohne größere Reaktion oder Kommunikation.

Die Ruhe in solchen Situationen zu bewahren ist manchmal nicht ganz leicht, besonders wenn es laut wird. Gerade am Anfang, wenn alles neu und ungewohnt und der Kopf noch voll von dem gerade Gelernten ist, fühlt man sich schnell einmal kurz überfordert. Aber man ist nie allein und auch in solchen Situationen ist man zusammen stark. Teamarbeit ist alles. Auch bei uns. Man hilft sich untereinander, wo man kann. Besonders jetzt, wo das Wetter langsam in Schnee umschlägt und uns das eine oder andere Schneechaos am Flughafen vielleicht noch bevorsteht.

 

 

blog

In dem Sinne

 

Bis die Tage

Eure Ulrike