Wie bin ich auf die BeoA-Maßnahme aufmerksam geworden ?

Hallo liebe Blog-Leser, ich bin Arman und bin 17 Jahre alt. Ich bin einer von den zwölf BeoA Teilnehmern bei der Lufthansa Technik in Hamburg. Ich werde euch nun von meinem Weg als Schulabgänger bis zur LHT etwas Interessantes zu lesen geben ;-) Viel Spaß dabei!

Vorab zur Info: Die „Berufsorientierte Ausbildungsvorbereitung“ (BeoA)-Maßnahme ist eine Einstiegsqualifizierung, die es nur für Schüler nach der 10. Klasse  in Hamburg gibt, um mögliche Ausbildungs-Unternehmen kennen zu lernen.

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Wir BeoA´s

Es hat alles damit angefangen, dass ich am Ende der 10. Klasse gemerkt habe, dass ich den Zugang zur Gymnasialen Oberstufe an meiner damaligen Stadtteilschule nicht bekommen werde, aber auch keine andere Perspektive hatte, mit der ich mich zufrieden geben könnte. Somit hatte ich mich dann dafür entschieden die 10. Klasse zu wiederholen, da es mein Ziel war mein Abitur zu erreichen, und mich dann damit bei der Lufthansa Technik in Hamburg für eine Ausbildung zum Fluggerätmechaniker zu bewerben.

An der neuen Schule, in der Nähe vom Hamburger Hafen kaum angefangen, haben wir auch direkt mit dem Thema Berufsweg begonnen. Ich erzählte den Schülerinnen und Schüler von meiner Erfahrung aus dem letzten Jahr, um die drauf aufmerksam zu machen, dass man sich spätestens ab diesem Schuljahr damit sich beschäftigen sollte, sich Gedanken um seine berufliche Orientierung zu machen.

Durch einen Zufall war in der Klasse ein Berufsschullehrer der G7 (das ist die Staatliche Gewerbeschule Werft und Hafen), der das auch mitbekommen hat was ich den Schülern zu verstehen geben wollte. Einige Tage später wurde ich drauf angesprochen, ein Gespräch mit dem Berufsschullehrer zu führen. Das Gespräch ging aber diesmal um meine berufliche Zukunft. Ich erzählte ihm von meinem Plan bei der Lufthansa Technik. Nach diesem Gespräch hat mir der Lehrer angeboten, mich zu unterstützen und mich zur BeoA-Maßnahme bei der Lufthansa Technik zu vermitteln.

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Da ich von dieser Art der Bewerbung nichts wusste,  war es sehr interessant für mich und es war mir wichtig, dort zu einem persönlichen Gespräch eingeladen zu werden, und mit meinen Fähigkeiten zu überzeugen.

Nach einer Einladung zum Einstellungstest wurde ich dann zum persönlichen Gespräch eingeladen, das ich sehr sympathisch und humorvoll führte. Anschließend wurde mir der Arbeitsvertrag   zugeschickt, den ich dann freudig unterschrieben habe.

Seid gespannt auf Neues im laufe der Woche! Zum Beispiel, wie der Einstieg und die erste Woche auf dem Gelände und in der Werkstatt war.

Euer Arman