Pakete schleppen und Gabelstapler fahren, an diese zwei Dinge denken wohl die meisten wenn sie den Beruf „Fachkraft für Lagerlogistik“ hören. Doch stimmt dieses Klischee? Nein! Zumindest nicht bei der Lufthansa Cargo wo ich und meine Kollege Leon im August dieses Jahres unsere Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik begonnen haben, als erste Überhaupt am Standort München. 

 

Bei der Annahme von Waren

Bei der Annahme von Waren

Nach den ganzen notwendigen Lehrgängen vor dem Ausbildungsstart ging es am 29 August schließlich los, der erster „richtige“ Arbeitstag! Meine erste Abteilung war die physische Frachtannahme, hier wird die Fracht angenommen und auf Beschädigungen oder Unregelmäßigkeiten kontrolliert. Nach dem Annehmen eines Packstückes wird Sie ins Lager gebracht, wo mein Kollege Leon anfangs tätig war und ich im Moment eingesetzt bin. Hier wird die angelieferte Ware eingelagert oder gleich „verbaut“, was heißt dass sie für den Flug in einen Container oder Palette gepackt wird. Dann gibt es im Lager noch den Import-Bereich, wo die ankommenden Paletten und Container abgebaut bzw. ausgeräumt werden und die Ware anschließend eingelagert oder gleich den Kunden übergeben wird.

 

Aber natürlich gehört das Gabelstapler fahren auch dazu!

Aber natürlich gehört das Gabelstapler fahren auch dazu!

Nach der physischen Frachtannahme ging es für mich zwei Wochen  in die Lagerverwaltung. Im Grunde  genommen kümmert sich die Lagerverwaltung um alles was im Lager an Sonderaufgaben anfällt, wie zum Beispiel das Abholen eines LHO (Live Human Organ) also eines Organes zur Transplantation. Hierzu fährt der Lagerverwalter Über das Vorfeld raus zum Flieger und gibt/holt das LHO direkt beim Piloten im Cockpit ab.

 

Bei der Abholung eines LHO (Live Human Organ)

Bei der Abholung eines LHO (Live Human Organ)

Eine weitere Eigenschaft unserer Ausbildung ist das Arbeiten im Schichtbetrieb. Es gibt zwei Schichten, einmal die Frühschicht welche von 06:00Uhr morgens bis 14:30Uhr geht, die Spätschicht geht von 14:30Uhr bis 23:00Uhr. Zum Glück gewöhnt man sich schnell an das Arbeiten im Schichtbetrieb, was eigentlich einige Vorteile mit sich bringt, wie zum Beispiel dass man ausschlafen kann oder noch den Nachmittag nutzen kann.

 

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Eindrücke in meinen Arbeitsalltag geben.Wenn du auch Lust hast an so einer spannenden Ausbildung dann bewirb hier!

 

Liebe Grüße und bis Bald!

 

Euer Lukas