Hallo ihr Lieben,

ein ganzes Jahr vergeht meist doch ziemlich schnell, aber bei uns Azubis für Speditions- und Logistikdienstleistungen verging das erste Ausbildungsjahr besonders schnell. Kaum wurden wir mit unseren Uniformen eingekleidet, absolvierten die ersten Schulungen und begannen den ersten Einsatz im Bereich, schon befinden wir uns jetzt am Ende des ersten Lehrjahres wieder – Und an Schulungen sowie Einsätzen können wir jetzt schon einiges mehr vorweisen. Auch haben wir den zweiten Schulblock bereits absolviert und nahmen an einer Klassefahrt nach Holland teil.

Angefangen hatten wir im August 2015. Nach einer Kennenlern- und Einweisungswoche haben wir zuerst den Import und Export, sowie viele der Competence-Center kennengelernt und unsere ersten Grundkenntnisse erworben. Sprich, wie geht das überhaupt mit der Sendungsannahme oder Auslieferung an den Kunden und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Im nächsten Schritt folgten die sogenannten E-Bereiche. Bei uns sind das alle Bereiche, die direkt an der Frachtabfertigung beteiligt sind – also im Handling arbeiten. Hier waren wir auch öfters in der Halle unterwegs und haben die Kollegen bei ihrer täglichen Arbeit begleitet. Sogar bei der Beladung der Frachtmaschinen konnten wir dabei sein.

So bekamen wir Einblicke darüber, wie die Fracht für ihren Flug bereitgestellt wird und welche Prozesse sie dabei durchläuft. Von der Ladeplanung bis zur Verladung der Fracht haben wir so einmal alle Aufgabenbereiche durchlaufen und wissen nun, wie es aussieht, wenn eine Sendung „über die Halle geht“.

Hierfür haben wir auch an einem besonderen Lehrgang teilgenommen um zu lernen wie man die Fracht korrekt auf Paletten, oder in Container verlädt – denn Kontrolle und Sicherheit werden im Luftverkehr besonders groß geschrieben. Mit einem geschulten Auge konnten wir so direkt in die Materie einsteigen.

Für meine Gruppe und mich standen zudem unsere ersten Projekte an. Hier waren wir unter Anderem für die Organisation und Gestaltung eines Schüler-Info-Tages verantwortlich, an welchem wir den Jugendlichen unseren Ausbildungsberuf und das Unternehmen selbst etwas näher bringen konnten.

In einem ganzen Jahr tut sich also doch ganz schön viel und wieviel man letztendlich schon gelernt hat merkt man manchmal erst dann, wenn man Anderen darüber berichten kann. Als nächstes freuen wir uns aber darauf die neuen Azubis kennenzulernen, die bestimmt genau so aufgeregt sind, wie wir es letztes Jahr, an unserem ersten Tag, waren.

Liebe Grüße

Theresa

ICH-Raum Gruppe Spedis'15