Hola señoras y señores.

in meinem letzten Beitrag habe ich euch davon erzählt, wie ich mich auf die Reise zu meinem Auslandseinsatz in das entfernte Santiago de Chile aufgemacht habe. Der Umschwung vom sommerlichen Deutschland in das winterliche Chile war zu Beginn sehr groß, aber mit ein paar Extradecken und dicken Socken ließ sich der Wechsel gut bewältigen.

Während der vergangenen zwei Monate durfte ich viele interessante Erfahrungen machen, habe tolle Menschen getroffen und einiges über unser Geschäft in Südamerika lernen können. Außerdem habe ich im Laufe meines Aufenthalts die Möglichkeit bekommen alle fünf Länder, in denen wir Flugzeuge für unseren Kunden beladen, zu besuchen. Auf dem südlichen Kontinent bekommt man ein anderes Gefühl für Distanzen, als man es als Europäer gewohnt ist. Alle größeren Städte liegen teilweise hunderte von Kilometern auseinander und die Reise mit dem Flugzeug ist unerlässlich.

Mein Team in Chile

 

Das Leben in Santiago de Chile ist sehr hektisch, sodass ich an den Wochenenden versucht habe, dem Trubel der Stadt so gut es ging zu entkommen und so viel Zeit wie möglich in den umliegenden Gegenden verbracht habe. Das Meer ist nur eine Autostunde von der Stadtgrenze entfernt und die Strände eignen sich bestens für Spaziergänge oder Sonnenbäder. Nichtsdestotrotz hat die Stadt sehr viel zu bieten. Im Stadtteil Bellavista gibt es viele Restaurants, in denen man gut Essen und Trinken kann.

Strandpromenade von Rocas de Santo Domingo

Am nördlichen Rand des Bezirks liegt der Hügel Cerro San Cristóbal. Von ihm hat man an klaren Tagen einen wunderbaren Blick auf die gesamte Stadt.

Ein weiteres Highlight in Santiago ist der Gran Torre, das höchste Gebäude Südamerikas. Der Turm überragt mit seinen 300 Metern alle Dächer der Häuser des Stadtteils Providencia und bildet mit Abstand den höchsten Punkt der Skyline von Santiago.

Da ich ein großer Fußballfan bin, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen ein Spiel der Primera División de Chile live im Stadion anzuschauen. Die Atmosphäre inmitten der einheimischen Zuschauer war grandios und die Fangesänge haben jedes Wort übertönt.

Fußballspiel im Estadio Monumental

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich meine Zeit in Chile sehr genossen habe. An jedem Tag habe ich neue spannende Abenteuer erlebt und musste kleine und größere Herausforderungen meistern. Die Chilenen waren immer sehr hilfsbereit und haben mir trotz meiner kleinen Spanischkenntnisse in allen Situationen geholfen.

Hasta luego und viele Grüße,

Martin