Da wir StartTechnik Trainees in den letzten Wochen sowohl Einführungs- und Teambuildingsveranstaltungen absolviert, die Frankfurter Basis erobert und uns als Airlinemanager in einem simulierten Luftverkehrsmarkt bewiesen hatten, ging es in den letzten vier Tagen unseres Umlaufs darum, tiefer in die Bereiche auf der Lufthansa Technik Werft einzutauchen. Dabei ging es darum, die Bereiche und Facetten der verschiedenen Product Divisions inhaltlich besser kennenzulernen und auch hautnah zu erleben.

Direkt am ersten Tag ging es um ein sehr spannendes und außergewöhnliches Projekt, mit dem Lufthansa Technik sich auch in Zukunft nachhaltig aufstellen und in Zukunftsmärkten positionieren will. Wir erfuhren, wie sich der Markt der Unmanned Aerial Vehicles (UAV), besser bekannt als Drohnen, unter privaten und gewerblichen Betreibern entwickeln wird und welche Potentiale dort für einen MRO der Luftfahrtbranche bestehen. Generell waren wir alle von dem Stellenwert, den Innovation mit einem eigenen übergeordneten Unternehmensbereich bei Lufthansa Technik genießt, beeindruckt. So sind wir z.B. auch ein sogenannter EASA Part 21 Betrieb, d.h. unser Unternehmen ist dazu berechtigt, eigene Bauteile für Luftfahrzeuge zu entwickeln und herzustellen. Dies haben wir vielen MROs in der Branche voraus.

Aber auch unsere ganz klassischen „Werkstatt“-Bereiche lassen sich in Sachen Zukunftsorientierung nichts nehmen. Im Bereich der Komponentenversorgung wurde uns die Internationalisierungsstrategie näher gebracht, durch die wir Airlines weltweit einen noch kundennäheren Service bieten können. Unser Ziel ist es schließlich, dass jedes größere Linienflugzeug in Zukunft eine Komponente verbaut hat, mit der wir als Lufthansa Technik den Betreiber versorgt haben. Auch der Bereich der Triebwerksüberholung überzeugte uns von seiner Strategie, in den Markt gerade neuentwickelter Flugzeugtriebwerke einzusteigen. Hautnah erlebten wir dort zudem, wie das komplexeste und wertvollste Bauteil eines Flugzeugs nach seiner Überholung auf dem Teststand erprobt und seine Betriebsfähigkeit bewertet wird.

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Die neuen Trainees mit dem Meister im Triebwerksteststand

Allerdings waren auch Zentralbereiche, die für das einwandfreie Funktionieren eines Unternehmens unerlässlich sind, Teil des Programms. Im Beteiligungscontrolling wurde uns erklärt, wie Tochtergesellschaften der Lufthansa Technik weltweit im richtigen Maße gesteuert werden. Dazu bekamen wir einen Eindruck, wie höchste Qualität – eine Eigenschaft, durch die sich unsere Produkte und Dienstleistungen auszeichnen – sichergestellt und welche Strategie im Bereich der Personalentwicklung gewährleistet wird. Wie in Frankfurt hatten wir auch in Hamburg noch einmal die Möglichkeit, uns mit Alumnis unseres Traineeprogramms in lockerer Atmosphäre auszutauschen und über Erinnerungen und unterschiedliche Erfahrungen der verschiedenen Generationen zu diskutieren.

Insgesamt haben uns die letzten Wochen einen sehr guten ersten Einblick in unser Unternehmen und auch in die Bereiche, in die wir alle in unseren Projekteinsätzen ausschwärmen werden, gegeben. Innerhalb der nächsten anderthalb Jahre werden wir jeweils vier Projekteinsätze absolvieren, jeder in einem Bereich, in dem er entweder schon Expertise mitbringt oder den er neu kennenlernen möchte. Jeder kann so sein Traineeprogramm individuell gestalten. Durch den integrierten Auslandseinsatz, den wir an unterschiedlichsten Standorten auf dem Globus verteilt verbringen,  lernen wir dazu noch neue Kulturen und Arbeitsumfelder kennen und kommen noch erfahrener zurück. Durch die Individualisierbarkeit schafft das Traineeprogramm verschiedene Charaktere, die sich nach ihren Stärken und Präferenzen weiterbilden und auf ihre Weise im Anschluss am besten in das Unternehmen einfügen können.

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Die Generationen 17 und 18 auf ihrer Lufthansa Technik Werft in Hamburg

Wir hoffen, euch haben die Beiträge in den letzten Wochen gefallen und dass wir euer Interesse an der Lufthansa Technik und dem StartTechnik Traineeprogramm geweckt oder sogar verstärkt haben.  Bewerbt euch jetzt und wer weiß, vielleicht sehen wir (dann als Alumnis) euch schon bald bei eurem Unternehmensumlauf! Cheers, David & Said.