Mein Einstieg in das StartLSG Trainee-Programm war im letzten Juli, mitten in der Ferienzeit. Dann ist immer am meisten im Betrieb los.
Bevor es richtig losgehen konnte, wurde ich erst einmal mit Laptop, Handy und der notwendigen IT ausgestattet. Nun hieß es auch schon ab in die Kleiderkammer: einen weißen Kittel und Sicherheitsschuhe für die Produktion sowie eine gelbe Jacke für das Vorfeld besorgen, um direkt in das Geschehen in der Produktion eingreifen zu können.
Außerdem lernte ich meinen Paten kennen. Dieser wird jedem Trainee zu Beginn an die Seite gestellt. Er begleitet mich während des gesamten StartLSG Programms und steht mit Rat und Tat zur Seite. Zusammen ging es zu meinem ersten Leiter-Meeting, welches jeden Morgen stattfindet. Dort ist die gesamte Führungsmannschaft anwesend. Bei meinem ersten Meeting durfte ich mich kurz vorstellen und habe dann alle Leiter der einzelnen Bereiche kennengelernt. Danach ging es mit meinem Paten auf einen ausführlichen Betriebsrundgang.
Während meiner ersten Woche fand eine dreitägige Außer-Haus-Tagung mit der Führungsmannschaft statt. Dabei wurde die Strategie für die kommenden Monate abgestimmt. Dies war für mich eine gute Möglichkeit alle Kollegen kennenzulernen und ein Gespür für die aktuellen Herausforderungen zu bekommen. In diesen Tagen wurde mir klar, dass ich als neuer Trainee direkt in das Führungsteam integriert wurde.
In der zweiten Woche startete mein Betriebs-Umlauf. Hierbei lernte ich sowohl die einzelnen Bereiche in der Produktion (beispielsweise Spüle, Transport, Küche, Tablett-Ausdeckung, …) als auch die administrativen Abteilungen (Materialwirtschaft, Controlling, …) kennen. Ich war jede Woche in einem anderen Bereich und habe dort mit den Mitarbeitern zusammen gearbeitet. So wird verständlich, was genau dort gemacht wird und was die Kollegen alles leisten.

Flugzeug ist beladen - Ready for Take-Off

Flugzeug ist beladen – Ready for Take-Off

Nachdem ich in einem Bereich war, bekam ich die Möglichkeit intensiv mit dem jeweiligen Bereichsleiter über meine Erfahrungen zu diskutieren und erhielt ein fundiertes Feedback.
Darüber hinaus gibt es Regeltermine mit dem Paten, dem Abteilungsleiter und auch der Personalleiterin. Hier bekomme ich Feedback, wie ich mich bisher angestellt habe und an welchen Stellen ich mich verbessern kann. Dabei eröffnet sich die Möglichkeit in Seminaren an „Schwächen“ zu arbeiten. Diese Seminare reichen von IT-Themen bis hin zum Umgang mit interkulturellen Herausforderungen.
Nach dem Betriebs-Umlauf, der circa drei bis vier Monate dauert, werden den Trainees Projekte übergeben, die auch selbst verantwortet werden. Dadurch wachsen wir Trainees in unsere Führungsrolle hinein. Meine Projekte waren unter anderem die Integration eines neuen Kunden in unseren Betrieb sowie die Optimierung des Equipment-Flusses und Bestands. Aktuell arbeite ich an der Analyse und Optimierung unseres Fuhrparkmanagements.
Ihr seht: Eure Entwicklung liegt in euren Händen und dem Betrieb am Herzen.
In meinem nächsten Blog werde ich wieder ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. Also schaut wieder rein…
Viele Grüße
Philipp