Hej liebe StartCargo-Freunde,

nachdem mein Kollege Manuel euch letzte Woche von seinem StartCargo-Einsatz in L.A. berichtet hat, melde ich mich nun mit dem Kontrastprogramm aus dem hohen Norden Europas. Das Schöne am StartCargo-Programm sind die Möglichkeiten, das Programm nach den eigenen Vorstellungen mitzugestalten. So bin ich am Ende in Schweden gelandet, mit einem Projekt, das fachlich perfekt zu mir passt, und mitten in einer Bullerbü-Umgebung, die ich genauso toll finde. Spätestens nach dem Lufthansa-Karneval in Köln und unserem Projekt in Kenia zwei Tage später war aber auch einfach klar, dass ich losziehen muss, um meine Gang zu vervollständigen.

Pippi beim Lufthansa-Karneval, Herr Nilson in Kenia, Kleiner Onkel und Villa Kunterbunt – die Entscheidung für Schweden war einfach!

Jetzt arbeite ich hier unter dem Motto „Das haben wir noch nie probiert, also geht es ganz sicher gut!“. Im Rahmen der Reorganisation der Lufthansa Cargo wurden Schweden und Norwegen zu einer Region zusammengelegt. Ich arbeite mit den Handling-Managern der beiden Länder zusammen und helfe ihnen, die Handling-Prozesse aufeinander abzustimmen und Synergien zu entdecken. Wir nehmen alle Prozesse der beiden Länder auf und gehen sie durch, ob sie geändert werden sollten, ob sich Vorteile durch ein gemeinsames Vorgehen ergeben oder ob die Prozesse ggf. sogar hinfällig werden. Wir analysieren sie auf Schnittstellen im Unternehmen und einzuhaltende Deadlines bzw. Konsequenzen bei Nichteinhaltung. Außerdem verknüpfen wir sie mit bereits bestehenden Regularien und Anweisungen. Es ist wichtig, Transparenz zu schaffen, damit die Zusammenlegung der beiden Länder zu einer Region für unsere Kunden keine bösen Überraschungen erzeugt, und damit die beiden Handling-Manager sich gegenseitig vertreten und unterstützen können.

Typisch schwedisch? Holzhäuser! Da ist auch unser Cargo Center keine Ausnahme

Nacht-und-Nebel-Aktion: Immer wieder landen Charter voll mit Schätzen aus Taka-Tuka-Land bei uns

Die Arbeit hier im Team macht wirklich Spaß. Das liegt zum einen daran, dass ich von meinen Kollegen super herzlich aufgenommen wurde. Zum anderen daran, dass regelmäßig jemand etwas zur Fika mitbringt (mit einer geselligen Kaffeepause besiegt man auch das schlimmste Nachmittagstief!) und dass unser Büro einfach so gemütlich ist, das man wirklich sehr gern Zeit hier verbringt. Außerdem habe ich mich mit meinem Projekt nicht nur für Schweden entschieden, sondern komme auch im Rest Skandinaviens herum. So hatte ich schon Dienstreisen nach Oslo und Kopenhagen und ggf. schaffe ich es in den letzten Tagen auch noch nach Helsinki, um dort zusätzlichen Input für unsere erarbeiteten Vorschläge einzusammeln.

Home Away from Home – unser Büro

Scandinavian Triple: Stockholm, Oslo, Kopenhagen – vielleicht führt mich mein Job bald auch noch nach Helsinki. Dann fangen wir die Diskussion um Skandinavien an…

Neben einem tollen Team, einem grandiosen Job und einem gemütlichen Büro hat so ein Auslandsprojekt aber natürlich auch jede Menge anderes zu bieten. Klar, Stockholm ist eine wundervolle Stadt mit gefühlt endlosen Möglichkeiten. Aber auch das Umland und vor allem die Natur ringsherum haben einiges zu bieten. So renne ich hier fast täglich kreuz und quer durch den Wald, besuche süße Bilderbuchstädtchen, grille mit meinen Kollegen im Schärengarten und springe wie die Einheimischen ins eiskalte Wasser – man muss sich an dem freuen, was man hat, also „No Remorse!“. Außerdem habe ich endlich meinen ersten Elch gesehen – nach bisherigen diesbezüglich weniger erfolgreichen Urlauben in Kanada und Skandinavien ein kleines Wunder… Und dann ist da natürlich noch Midsommar…

Sommeranfang in Schweden

…und die Geschichte mit den Wikingern, die mit den Fish Faces aus Norwegen und die mit den Leuten aus dem Pub und dem blubbernden Brunnen voller Spülmittel…aber die erzähle ich euch, wenn wir uns beim Assessment Center im September sehen! Bewerbt euch jetzt für StartCargo2018!

Hej då!
Maria