Hallo, Griaß Eich, Nǐ hǎo! Seit unserem letzten LVK- Blogbeitrag ist wieder etwas Zeit vergangen und einige spannende Sachen sind passiert. Heute berichten Sebi, Nadja und Daniel von Ihrem LVK Auslandseinsatz. Viel Spaß beim Lesen!

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Sebi beim Walk-Out der 747

Hallo ich bin Sebi und ich durfte letztens meinen Auslandseinsatz in Tokio verbringen. Dort war ich sowohl zwei Wochen auf der „Station“ des Flughafens Tokio Haneda, als auch zwei Wochen im Vertriebsbüro in der Innenstadt eingesetzt.

In diesen zwei Einsätzen habe ich völlig verschiedene Bereiche der Lufthansa kennengelernt. Auf der sogenannten Station war ich die meiste Zeit operativ unterwegs, d.h. ich war für die Abfertigung der Lufthansa Flugzeuge  zuständig. Gemeinsam mit den Kollegen vor Ort haben wir die Flugvorbereitung durchgeführt, uns mit den lokalen Dienstleistern über die Besonderheiten an diesem Tag ausgetauscht und anschließend den Check-In betreut. Richtig spannend wurde es dann am Gate und auf dem Vorfeld. Hier mussten wir darauf achten, dass alle Prozessbeteiligten – von Cleaning, über Catering, Beladung und Boarding – prozesstreu arbeiten, sodass der Flieger pünktlich, aber vor Allem sicher, starten kann.

Beim Vertrieb habe ich mehr administrativ gearbeitet und die Kollegen vor Ort mit Analysen und Handlungsempfehlungen unterstützt. Hierbei konnte ich einen tiefgreifenden Einblick in den japanischen Markt erhalten. Denn das Vertriebsbüro dort ist nicht nur für Lufthansa Airlines in Tokio verantwortlich, sondern auch für die anderen Städte und Regionen in Japan und auch in Südkorea. Hierzu zählen (kleines 3-letter-code Training): OSA, NGO, TYO mit NRT und HND und SEL. Des Weiteren hat die Lufthansa Group die Vertriebsaktivitäten der Hub Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian gebündelt, um den Kunden gegenüber ein gemeinsames Bild abgeben zu können, um die Erfahrungen und das Wissen der drei Airlines zu nutzen und um Synergien zu schaffen. Zudem arbeiten wir im japanischen Markt sehr stark mit unserem Joint Venture Partner All Nippon Airways, besser bekannt als ANA, zusammen.

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Die Austrian B777

Griaß eich! Mein Name ist Nadja und ich hatte die Chance einen vierwöchigen Praxiseinsatz in Wien zu verbringen.

In dieser Zeit war ich Teil des Innovationsmanagements der Austrian Airlines. Von Anfang an konnte ich in alle Themen mit einsteigen und wurde super in das Team aufgenommen. Zusammen mit zwei anderen Praktikanten durfte ich ein 360° Shooting für unsere Langstreckenflugzeuge organisieren. Hierbei war eine genaue Abstimmung mit sehr vielen Schnittstellen, wie zum Beispiel dem Catering, der Technik und natürlich dem Fotografen erforderlich. Doch durch diese Herausforderung hat es sehr viel Spaß gemacht!
Falls ihr euch die Aufnahmen der Flotte einmal genauer anschauen wollt, könnt ihr die Aufnahmen auf der Website der Austrian ansehen! 😊

Des Weiteren gibt es viele kleinere Projekte, die bei der Austrian getestet und bei gutem Gelingen anschließend für die gesamte Lufthansa Group ausgerollt werden. Dafür wird regelmäßig nach neuen Innovationen Ausschau gehalten. Bis eine Idee allerdings komplett ausgereift ist, sind viele Gespräche mit Agenturen und Entwicklern notwendig. Durch die Arbeit mit externen Schnittstellen bleiben die Aufgaben immer abwechslungsreich und spannend!

Wien zählt zu den lebenswertesten Städten der Welt. Nach den tollen vier Wochen, kann ich das nur bestätigen. Gerade im Sommer hat Wien sehr viel zu bieten und ist immer eine Reise wert!

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Daniel unterwegs in Shanghai

„Nǐ hǎo“ zusammen, mein Name ist Daniel und ich habe über den Sommer einen vierwöchigen Auslandseinsatz im Sales Bereich der Lufthansa Group Airlines in Shanghai verbracht, welcher sich mit dem Vertrieb der Lufthansa Group in Greater China (China, Hongkong und Taiwan) beschäftigt.

Im Büro war es hauptsächlich meine Aufgabe Marktanalysen über chinesische Airlines durchzühren. Der Fokus lag dabei auf den Marktanteilen zwischen Asien und Europa. Es war eine spannende Aufgabe die mir tiefgreifende Einblicke in den chinesischen Luftverkehrsmarkt ermöglicht hat, welcher zu den am stärksten wachsenden Luftverkehrsmärkten der Welt zählt.

Auch persönlich hat mir die Erfahrung „China“ viel gebracht. Da ich im Zuge der Ausbildung noch zu Hause wohne konnte ich die Gelegenheit im Ausland dafür nutzen, um über den Tellerrand hinauszuschauen und neue Erfahrungen zu machen. Die chinesische Kultur eignet sich dazu sehr gut, da es allerlei Unterschiede zu westlich geprägten Ländern gibt. Besonders aufgefallen ist mir die fantastische Infrastruktur, welche ich gleich dazu genutzt habe, um über ein Wochenende nach Peking zu reisen. Dort habe ich mir die chinesische Mauer und die verbotene Stadt angeschaut. Auch in Shanghai gab es neben dem Büro viel zu sehen und zu entdecken. Eines der Hauptsehenswürdigkeiten ist der sogenannte „Bund“ welcher Besucher mit seiner einzigartigen Skyline beeindruckt.

Auch wenn ich in China nicht dauerhaft leben wollte, kann ich euch das Land und ihre Kultur nur wärmstens für einen Besuch empfehlen.

 

Liebe Grüße und bis bald,

Sebi, Nadja und Daniel