Guten Abend liebe StartCargo-Interessierte,

Jetzt, wo es in die heiße Bewerbungsphase für die nunmehr 9. Generation des StartCargo-Traineeprogramms geht (mehr Informationen zum Programm unter: http://bit.ly/1PkWc3e), haben wir uns noch einmal daran zurückerinnert, was wir in den letzten Monaten bei der Lufthansa Cargo an neuen Erkenntnissen gewonnen haben. Im heutigen Blogeintrag möchten wir euch daher einige interessante Einblicke in das Frachtgeschäft liefern. Wusstet ihr zum Beispiel, dass wir neben den 19 reinen Frachtern in unserer eigenen Flotte auch die Kapazitäten der Passagiermaschinen mitbenutzen? Tatsächlich wird rund die Hälfte unseres Frachtaufkommens in den Bäuchen (Bellies) der Passagiermaschinen transportiert! Dadurch entsteht eine WinWin-Situation für beide Seiten: Lufthansa Cargo kann deutlich mehr Destinationen und ein engmaschigeres Netz anbieten und gleichzeitig wird die Profitabilität der Lufthansa Passage (!) verbessert. Die Fracht leistet einen Beitrag von durchschnittlich 11% zum Reinerlös eines jeden Interkontinentalfluges, was die Lufthansa Cargo zu einem wichtigen Bestandteil des LH-Konzerns macht.

Jan und Doreen mit unseren beiden Frachtern, der MD11F und B777F

Jan und Doreen mit unseren beiden Frachtern, der MD11F und B777F

Doch nicht nur diese sogenannten Belly-Kapazitäten sind für unser Geschäft von großer Bedeutung. Insbesondere innerhalb Europas, wo unsere Frachter, die MD11F und die B777F, aufgrund der kurzen Strecken nicht ihre volle Effizienz erreichen können oder besonders große und sperrige Frachtstücke nicht in die Bellies der Kontinentalmaschinen passen, unterstützen uns LKWs auf dem Landweg, um unsere Kunden an allen unseren Standorten zuverlässig bedienen zu können. Wenn ihr euch also schon einmal gefragt habt, wie Luftfracht solche exotischen Stationen wie Nürnberg erreicht, habt ihr nun die Antwort.

Diese vielfältigen Transportwege sorgen dafür, dass unser Hub Frankfurt zu 80% Transitfracht abfertigt. Das bedeutet, dass die Fracht, zum Beispiel auf dem Weg von New York nach Seoul, in Frankfurt entweder direkt für den nächsten Flieger bereitgestellt wird, oder zusammen mit anderen Sendungen in unseren Hallen als neue Einheit wieder aufgebaut wird. So gelingt es uns, die Kunden an den weltweit etwa 300 Stationen der Cargo ständig gut zu versorgen und weltweite Produktionsketten am Laufen zu halten. Bei besonders eiligen Sendungen hat unsere Tochter time:matters die richtigen Löungen parat, die nicht selten auch Leben retten können.

All das ist natürlich nur möglich, wenn Lufthansa Cargo sich ständig bemüht innovativ zu sein, um somit die Kundenbedürfnisse zu erfüllen und gleichzeitig die gesamte Branche weiterzuentwickeln. Wir waren immer wieder erstaunt zu sehen, dass sowohl an Produkt- als auch Prozessinnovationen im Unternehmen beständig gearbeitet wird, beispielsweise durch die durchdringende Digitalisierung der Transportkette vom Endkunden, über die Spedition bis hin zur Lufthansa Cargo. Auch Umweltaspekte werden hierbei nicht aus den Augen gelassen: durch den Einsatz leichterer Container und den Wechsel von analogen Versandpapieren hin zu e-Frachtbriefen, werden Gewicht und somit Treibstoff und Papier gespart. Ebenso die Verwendung neuerer und effizienterer Flugzeugmuster leistet einen großen Beitrag zur Innovation des Frachtgeschäfts. Um die Weiterentwicklung all dieser Handlungsfelder kümmern sich viele Kollegen, um somit zu gewährleisten, dass die Lufthansa Cargo auch in Zukunft die Luftfahrtbranche weltweit federführend mitgestalten wird.

Wie ihr erahnen könnt, wird es uns hier nie langweilig. Auch nach einem halben Jahr bei der Cargo machen wir täglich neue Erfahrungen und lernen weitere Details des Frachtgeschäfts kennen.

Wir hoffen, dass ihr uns ab nächstem Jahr mit euren kreativen und innovativen Ideen dabei unterstützen wollt und euch auch als StartCargo Trainees bewerbt! Bewerben könnt ihr euch gleich hier: http://bit.ly/1B4gtJi

Auf bald und liebe Grüße

Eure Lisa, Elsa, Jan und Doreen