Hallo zusammen,

lang lang ist’s her mit meinem letzten Beitrag. Doch heute wird es mal wieder Zeit, denn es gibt viel zu berichten!

Schraubensicherungsplatte

Sicherungsplatte

Nachdem wir in der Lehrwerkstatt viele neue Fertigungstechniken, wie das Nieten oder das Verwenden von verschiedenen Schraubsicherungen erlernt haben, ging es Anfang des Jahres endlich mit unserem eigentlichen Berufsfeld los: der Elektronik. Davon werde ich euch im nächsten Blogbeitrag berichten, denn, wie schon angekündigt, befinde ich mich seit März in einem Kulturaustausch zwischen Deutschland und Frankreich – genauer gesagt – Hessen und Aquitanien und werde euch heute einen ersten Einblick geben.

 

An dem Projekt nehmen 15 französische Auszubildende teil, welche aus der südwestlichen Region in Frankreich zu uns nach Frankfurt am Main kommen und sich einen Eindruck vom dualen Ausbildungssystem verschaffen. Denn anders als hier, läuft eine Ausbildung zum Fluggerätmechaniker in Frankreich viel theoretischer ab und ist nicht zwingend an einen Betrieb gebunden.

Anfang März war es dann soweit: In unserer Berufsschule durften wir die Austausch-Azubis in Empfang nehmen. Mit einigen Kennenlernspielen in der ersten Woche und einer Rallye durch Frankfurt haben wir schnell zueinander gefunden und konnten somit in wenigen Tagen das Eis zwischen uns brechen. Auch wenn die Sprachkenntnisse beider Seiten nicht sehr ausgeprägt waren, konnten wir uns dennoch mit Händen, Füßen, viel Fantasie und Vorstellungskraft verständigen. :-)

Eine typisch französische SMS So haben wir Vokabeln gelernt Bingo in zwei Sprachen

 

 

 

 

Das Highlight der Woche war der gemeinsame Besuch des Technikmuseums in Speyer. Zusammen mit den französischen Azubis entdeckten wir hier viele historische und interessante Flugzeuge, wie unter anderem die Ju-52 oder die Boeing 747-230 der Deutschen Lufthansa.

Gruppenfoto im Technikmuseum Speyer

Gruppenfoto im Technikmuseum Speyer

Auch die darauf folgende Woche begann mit einem Höhepunkt, denn auf dem Plan stand der Besuch der Lufthansa Technik. In mehreren Gruppen zeigten wir den französischen Azubis unseren Arbeitsplatz, ließen sie ein paar Arbeiten aus der Lehrwerkstatt nachmachen und gewährten ihnen einen Einblick in unsere Wartungshallen und unser Trainingsflugzeug.

Auch die restlichen verbleibenden Tage waren eng verplant. Neben dem Besuch der hessischen Staatskanzlei standen noch viele andere Ereignisse, wie das Fußballspiel Eintracht Frankfurt gegen Paderborn, auf dem Plan, denn auch so etwas gehört zu einem Kulturaustausch dazu!

Alles in allem ist das gesamte Projekt für uns eine spannende und tolle Erfahrung! Wer hat schon mal die Möglichkeit, andere Kulturen in der Ausbildung kennenzulernen – und das völlig kostenfrei?

Gemeinsam lernen für die Luftfahrt

Auch wenn  der Kulturaustausch mit den zwei Wochen gerade erst angefangen hat, kann ich jetzt schon sagen, dass es sich für uns lohnt. Wir haben viel gelernt und werden auch in den nächsten Monaten viele neue Eindrücke sammeln können, denn dann heißt es für uns:

Auf nach Frankreich – „Gemeinsam lernen für die Luftfahrt. Apprendre ensemble pour l’aviation.