Liebe Leser,

Wie schnell die Zeit vergeht – es kommt mir vor, als sei es gestern gewesen, dass ich mein Praktikum bei SPIRIANT begonnen habe. Tatsächlich sind nun aber fünf erlebnis- und lehrreiche Monate zu Ende gegangen, und den Rest meiner Reise hier möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!

Das Highlight der letzten Wochen war für mich definitiv der Tag auf der WTCE 2016 in Hamburg, in deren Planung und Umsetzung ich zuvor stark eingebunden war. Es war ein besonderes Erlebnis, nach Hamburg zu fliegen und die erarbeiteten Konzepte nun live am fertigen Stand zu sehen. Obwohl ich in den Anfängen meines Studiums selbst nebenbei auf der Messe Frankfurt gearbeitet habe, hätte ich es nicht für möglich gehalten, wie viel Aufwand hinter einer erfolgreichen Präsentation des Unternehmens auf einer Messe tatsächlich steckt.

WTCE Stand

Stand der LSG Group auf der WTCE in Hamburg

Denn die Arbeit ist auch nach der Messe noch nicht vorbei. Nachdem unsere Kunden die neuen Kreationen nun kennengelernt haben, gilt es, ihre Anfragen zu bearbeiten. Um unserem Sales- und Procurement-Team diese Aufgabe zu erleichtern, haben wir in der Marketing-Abteilung ein Follow-up-Package zusammengestellt, das dem Kunden zum Beispiel eine Übersicht über die ausgestellten Produkte verschafft.

Im letzten Monat meines Praktikums haben aber auch noch andere spannende Aufgaben auf mich gewartet. So habe ich beispielsweise einen Plan entworfen, um das neu gegründete Amenity Kits-Team in Hong Kong für das nächste Jahr mit reichlich externer Kommunikation zu unterstützen.

Zudem planen wir, eine der auf der Messe erstmals vorgestellten Innovationen groß herauszubringen: Unsere „Connect Box“ ist die erste Mealbox auf der Welt, die man ineinander haken kann, und somit wird jeder Schritt des Services, vom Caterer zur Crew zum Passagier und zurück zur Crew, erleichtert und optimiert. Um dem Kunden den Mehrwert der Box auch entsprechend nahezubringen, habe ich den Text für einen Flyer entworfen, der jetzt von der Designabteilung optisch umgesetzt wird. Außerdem habe ich die Box kürzlich zur Teilnahme an einem Packaging-Award eingereicht – toi, toi, toi!

Connect_Enjoy_2

Wisst ihr eigentlich, was ein Tender ist? In unserer Branche sind damit Ausschreibungen von Airlines gemeint, die sich meist auf ein bestimmtes Produkt beziehen, das die Airline einkaufen möchte. Das ist der Moment, in dem wir als Bordequipment-Anbieter natürlich aktiv werden müssen und nicht nur ein attraktives Angebot unterbreiten möchten, sondern dies auch schön verpacken wollen. Üblicherweise besteht eine Antwort auf einen Tender nämlich nicht nur aus schnöden Zahlen, sondern auch aus einer Vorstellung des Unternehmens und beispielsweise Referenzprojekten. Genau darum habe ich mich bei drei verschiedenen Tendern kümmern dürfen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Bevor es nun zurück an die Uni geht – der Master macht sich schließlich nicht von alleine – möchte ich mich ganz herzlich beim Team für eine tolle Zeit bedanken und für die vielen Möglichkeiten und Herausforderungen, die mir geboten worden sind.

Alles Gute,

Eure Julia