Unser Arbeitstag begann heute mit der Messung des Boardings bei dem Flug nach Neapel. Viele Urlaubsreisende drängten sich durch den Finger und hatten es eilig, ins Flugzeug und somit in den lang ersehnten Urlaub zu kommen. Schwere Handgepäckstücke, Sonnenschirme und Ware aus dem Duty-free-Shop erschwerten aber das Einsteigen, denn das musste erst einmal alles verstaut werden. Um 9.20 Uhr ging dann aber doch die Flugzeugtür zu und das Flugzeug des Typs A321 konnte mit knapp 150 Passagieren in Richtung Neapel abheben.

Danach widmeten wir uns unserem zweiten Aufgabenfeld bei unserer Projektarbeit, neben den Boardingmessungen: den Wartezeitmessungen in der Check-In Halle. Hier ist unsere Aufgabe, die Zeit zu messen, die ein bestimmter Passagier braucht, um sich am Automaten seine Bordkarte zu ziehen und dann zum Gepäckabgabeschalter zu kommen. Zur Erhebung dieser Messdaten postieren wir uns in der Check-In Halle im Terminal 2 des Münchner Flughafens. Dort messen wir, wie lange die Passagiere in der Schlange anstehen, um ihr Gepäck aufzugeben, nachdem sie sich am Check-In Automaten eingecheckt haben. In der Halle gibt es über den Tag verteilt mehrere Peaks, an denen sich besonders viele Gäste im Check-In Bereich aufhalten. Aber meistens verteilt sich die Passagiermenge über den Tag hinweg so gut, dass die Passagiere oft ohne große Wartezeit ihren Koffer abgeben können. Dadurch, dass die Fluggäste die Möglichkeit haben, sich auch online über eine App oder am Check-In Automaten selbst einzuchecken, wird die Schlange am Schalter sehr reduziert. Und das wirkt sich wiederrum positiv auf die Wartezeiten aus.

Messungen am Check-In

Messungen am Check-In

Da wir ein wichtiger Datenlieferant für das Unternehmen sind, gehört es auch dazu, dass wir regelmäßig über unsere Ergebnisse und Fortschritte Bericht erstatten. Unser derzeitiger Vorgesetzter sitzt in Frankfurt und so telefonieren wir regelmäßig mit ihm und berichten ihm, was uns aufgefallen ist und zu welchen Messergebnissen wir in den letzten Tagen gekommen sind. Hier bekommen wir auch Feedback zu unserer Arbeit und wir haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Dieser Austausch mit Frankfurt ist besonders wichtig, da wir unser Konzept auf diese Weise ständig optimieren und die Messergebnisse sofort weiterleiten können. So lernen wir nicht nur die Kollegen aus dem administrativen Bereich in München kennen, sondern haben auch Kontakt zu Lufthanseaten aus Frankfurt.

Wenn wir in der Halle arbeiten, treffen wir dort zurzeit auch unsere „kleinen SkiLs“ an. Mittlerweile haben die zwar auch schon fast ein ganzes Ausbildungsjahr hinter sich, aber momentan sind sie noch der jüngste SkiL-Jahrgang in München. Und das bleibt so, bis im September  die „Neuen“ anfangen. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben gerade ihren ersten Einsatz am Ticketschalter und sind fleißig dabei Tickets zu verkaufen, umzuschreiben und umzubuchen. Wenn wir uns in der Halle über den Weg laufen und kurz Zeit ist, tauschen wir uns über unsere Einsätze aus. Demnach gefällt es ihnen wirklich gut am Ticketschalter. Lediglich der Einstieg in das komplizierte Reservierungssystem ist nicht leicht, aber es macht trotzdem jede Menge Spaß. Nächste Woche haben wir dann ein offizielles Treffen mit den Azubis aus dem Jahrgang unter uns sowie mit unserer Ausbildungsleitung. Aber dazu morgen mehr!

Und damit verabschieden wir uns für heute von euch und freuen uns schon auf einen erfolgreichen morgigen Arbeitstag!

Sandra & Stephie