Hallo liebe Leser,

mit anpacken hieß es jetzt auch bei uns Azubis für Speditions- und Logistikdienstleistungen im ersten Lehrjahr.

Nachdem wir am Anfang noch gemeinsam Schulungen und Lehrgänge durchlaufen haben, wurden wir vor kurzem alleine beziehungsweise zu zweit, in unsere erste Abteilung entsandt. Zum Glück waren wir gut auf unsere Aufgaben vorbereitet, denn vom Computersystem bis hin zum Vorfeld hatten wir bereits alles schon einmal gesehen. Anders ist es natürlich trotzdem, wenn man zum ersten Mal so richtig mittendrin ist!

Und dieses „Mittendrin“ war für uns alle etwas anders. Wir wurden nicht nur in den verschiedensten Abteilungen eingesetzt, sondern hatten auch mit den unterschiedlichsten Waren beziehungsweise Kunden zu tun. Ich zum Beispiel durfte in der Import-Abteilung die eingeflogene Ware mit auslagern. Während dieser Zeit habe ich nicht nur viel gelernt, sondern auch viel zu sehen bekommen: Von riesigen Kunstwerken bis hin zu brandneuen Autos. Eben alles, was schnell von A nach B befördert werden muss.

Andere meiner Mit-Azubis wurden unter anderem im Cool-Center oder in der Wertfrachtabteilung eingesetzt. Dort sind die Waren besonders wertvoll oder müssen, wie im Cool-Center, gesondert gelagert werden. Einer meiner Mit-Azubis durfte dabei in der „Animal-Lounge“, einen der wohl außergewöhnlichsten Fluggäste, mit aufnehmen. Neben Hunden oder Zierfischen, welche häufiger mal mitfliegen, wurde vor kurzem auch ein Löwenbaby zu seinem neuen Zuhause transportiert.

Die groben Abläufe waren bei uns allen sehr ähnlich. So haben wir Kunden empfangen, Waren ausgelagert, Waren entgegengenommen… Auch das Bearbeiten von Dokumenten gehört mit zu unseren Aufgaben. Dabei sind wir natürlich nicht auf uns alleine gestellt. In jeder Abteilung gibt es einen Ausbilder, welcher uns die Abläufe erklärt, uns Aufgaben überträgt sowie bei jeglichen Fragen zur Seite steht.

Obwohl wir Azubis ziemlich verteilt eingesetzt worden sind, haben wir uns immer mal wieder getroffen und konnten uns so über unsere Erlebnisse austauschen.

Auto in der 777

 

Zum Schluss noch sag ich hier,

Weihnachten ist bald bei dir!

Am Flughafen fliegen Geschenke ein

und so soll es auch Zuhause sein.

Es braucht nicht groß, es reicht auch klein,

nur sollte es was Nettes sein.

Jetzt ist es nicht mehr allzu bald

und ich wünsch‘ euch eine schöne Vorweihnachtszeit!

Eure Theresa