Für Manuel stand im Frühjahr 2018 sein lange ersehntes Auslandsprojekt auf dem Programm. Nachdem Sebastian ja schon Ende 2017 in New York war, ging es für Manuel nun nach Kalifornien, genauer gesagt nach San Francisco. Angekommen im kalifornischen Frühling hießt es zunächst jedoch erst mal nach wieder quer durch das gesamte Land nach Atlanta zu fliegen, da dort der Projektstart für Manuels Projekt anstand.

Manuels Aufgabe war es die Stationsleiter an der Westküste bei der Implementierung des neuen Joint Ventures mit United Airlines zu unterstützen und ein Trainingsprogramm für alle Vertriebsmitarbeiter in den USA aufzusetzen. Ziel des Joint Ventures mit United Airlines ist es die Kapazitäten zwischen Europa und Nordamerika gemeinsam zu vermarkten und somit eine Reihe von Vorteilen für unsere Kunden zu generieren. Durch das Joint Venture soll unseren Kunden deutlich mehr und schnellere Routings angeboten werden und das Netzwerk erweitert werden. Um in einem solchen Joint Venture arbeiten zu können wurden die Mitarbeiter dann in allen relevanten Bereichen, von der Buchung über den Kundensupport bis hin zum Handling geschult. Die Vorbereitung und Durchführung der Trainings hat Manuel dann in kurzer Zeit sehr viele Einblicke in die unterschiedlichsten Bereiche des Joint Ventures gewährt und auch dazu geführt, dass Manuel sehr schnell ein großes Netzwerk in den USA knüpfen konnte.

Der zweite Schwerpunkt bei Manuels Projekt war es eine Marktanalyse für alle Stationen an der Westküste zu erstellen um zu sehen welche Potentiale sich durch das Joint Venture für Lufthansa ergeben. Durch die erhöhte Anzahl an Flügen hat Lufthansa Cargo somit Zugang zu mehr Kapazität über den Atlantik und kann Kunden aus den USA heraus auch Direktflüge in europäische Destinationen außerhalb von Österreich und Deutschland anbieten. Ein gemeinsames Konzept wurde mit United Airlines erarbeitet, um für die einzelnen Märkte und Flüge ein einheitlichen Vorgehen zu erreichen und so die Vorteile durch das Joint Venture zu maximieren.

Außerhalb der fachlichen Entwicklungsfelder, war es für Manuel vor allem spannend zu sehen wie in einer sehr kleinen Außenstation wie San Francisco gearbeitet wird. Außer dem Stationsleiter gibt es zwei Mitarbeiterinnen im Innenverkauf, eine Außenverkäuferin und einen Handling Manager. Diese vier Mitarbeiter müssen sozusagen den gesamten Markt von San Francisco bis Seattle bearbeiten und ein reibungsloses Handling sicherstellen. Dies war sehr spannend zu sehen, da alles sich in nur einem Büro abspielte und Manuel so einen tollen Überblick über alle Prozesse an einer Außenstation bekommen konnte. Vor allem die Arbeit mit dem Team war super und alles wirkte deutlich familiärer als in Frankfurt.

Natürlich hatten die Stadt San Francisco und Kalifornien als Bundestaat sehr viel zu bieten und die Wochenenden wurden in LA, Las Vegas oder irgendwo in der Natur beim Campen verbracht. In San Francisco gab es jede Menge zu entdecken und die 9 Wochen waren am Ende nicht genug um jede Ecke, jedes Restaurant und jeden Strand zu sehen, den man gerne gesehen hätte. Der einzigartige Charme der Stadt und die beeindruckende Natur, die bereits an der Stadtgrenze losgeht haben den Einsatz in San Francisco zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht, dass ganz sicher das coolste Projekt in Manuels Start Cargo Programm war.