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Hey ihr! Um mich mal kurz vorzustellen mein Name ist Romy, ich bin 24 Jahre alt, Studentin der Sozialökonomie und über ein paar Umwege  nun im Praktikum bei Lufthansa im Konzernpersonalmarketing in Frankfurt „gelandet“. Vielleicht wundert ihr euch schon was denn das Konzernpersonalmarketing macht… Nun ja um es vereinfacht auszudrücken, versuchen wir auf Ausbildungsprogramme, duale Studienmöglichkeiten und den Direkteinstieg im Lufthansa Konzern aufmerksam zu machen. Diese Definition ist sicherlich in keinem Lehrbuch zu finden, beschreibt aber grob das Ziel. Und um dieses zu erfüllen, nutzen wir verschiedene Wege. Dazu zählt neben der Karriereseite Be Lufthansa, vor allem der Karriereauftritt auf Facebook und weiteren Social Media Kanälen. Aber der persönliche Kontakt darf natürlich nicht zu kurz kommen, daher sind wir auch verstärkt auf Ausbildungsmessen zu finden.

im Cockpit

im Cockpit

Darüber hinaus stehen auch neben dem Tagesgeschäft immer wieder besondere Projekte an und ich hatte das Glück in meinem Praktikum das eine oder andere Highlight zu erleben. So zum Beispiel ein Filmdreh zum Beruf Hubwagenfahrer für die LSG Sky Chefs. Was ist eigentlich ein Hubwagenfahrer? Ich hatte ehrlich gesagt von diesem Berufsbild selbst auch noch nie gehört und war gespannt was sich dahinter verbirgt. Hubwagenfahrer – bei Lufthansa auch liebevoll Hubis genannt – sind für die Lieferung des Caterings an die Flugzeuge zuständig und sind dementsprechend viel auf dem Vorfeld unterwegs, womit ich auch in den Genuss kam die Vorfeldatmosphäre ganz nah zu erleben. Aber es gehörte noch mehr dazu…

Am 07.05 ging es ganz früh für mich los. Ich traf mich mit meinen Kollegen und dem Filmteam schon 7 Uhr Morgens am Flughafen, um zu aller erst Fraport einen Besuch abzustatten und uns Besucherausweise für das Vorfeld abzuholen. Nachdem diese erste Hürde gemeistert war, ging es auch schon los zum ersten Drehort – LSG ZE – dort werden die Gerichte für die internationale Küche produziert und auch in den Hubwagen verladen. Da wir uns dort in einem Hygienebereich befinden, heißt es für alle Kittel an und Haube auf… so schön aufgehübscht ging es an die erste Szene. Und was so einfach aussieht, ist im Endeffekt viel Arbeit. Dazu gehört neben dem Ausrichten der Kamera und Ton auch sich regelmäßig abzusprechen – was soll in der Szene rüberkommen und wie findet man den richtigen Ton, um potentiellen Bewerbern auch den Beruf bestmöglich erklären zu können. Schließlich soll es ja gerade nicht gespielt wirken, sondern Interessenten ein realistisches Bild vom Arbeitsalltag zu vermitteln.

 

Die Hubwagenfahrer und das Filmteam müssen sich vor jeder Szene absprechen

Die Hubwagenfahrer und das Filmteam müssen sich vor jeder Szene absprechen

 

Nachdem die erste Szene im Kasten war, ging es weiter zu den ersten Außenaufnahmen und dort erwartete uns schon die erste Katastrophe…. Dicke Wolken, schlechte Lichtverhältnisse und dazu auch noch Regen sind nicht gerade förderlich für tolle Aufnahmen. Da heißt es Umdenken und das beste daraus machen… Also Regenschrim geschnappt und das schlechte Wetter weglächeln…

Regen, Regen, Regen...

Regen, Regen, Regen…

 

Nach einem stärkenden Mittagessen ging es weiter am Nachmittag mit dem spannendsten Teil des Filmdrehs! Mit zwei Hubwagen fuhren wir aufs Vorfeld. Hier drehten wir den Teil, wenn die Hubwagenfahrer an das Flugzeug heran fahren und mit dem Wagen nach oben an die Flugzeugtür fahren, um der Crew ihre Lieferung zu übergeben. Da kann einem schon ein wenig schwindelig werden, wenn es ca. 6 m in die Höhe geht. Vor Ort erwarteten uns auch schon zwei Flugbegleiterinnen, die im Film das Catering entgegenehmen. Es muss wohl an Ihrem ansteckendem Lächeln gelegen haben, auf jeden Fall ließ sich die Sonne doch noch blicken :)

Drehen auf der Rampe

Drehen auf der Rampe

 

Wir bekamen sogar "echtes Catering" für den Filmdreh

Wir bekamen sogar „echtes Catering“ für den Filmdreh

Und so lief auch der Dreh der letzten Szenen recht reibungslos, sodass wir bald alles an Material gedreht hatten. Ich war die ganze Zeit über damit beschäftigt Making Of Bilder zu machen, natürlich auch um euch einen Eindruck zu liefern, wie es hinter den Kulissen eines Filmdrehs aussieht. Ich hoffe, dass mir das zumindest im Ansatz gelungen ist ;)

Tada! Der Hubwagen :)

Tada! Der Hubwagen :)

Der Dreh war wirklich ein einzigartiges Erlebnis. Der damit verbundende Orga-stress war schnell vergessen, denn es herrschte eine tolle Atmosphäre am Set. Wir sind alle sehr gespannt auf das Ergebnis und sobald dieses live geht, werdet Ihr natürlich auch informiert… To be continued

Viele Grüße

Romy

 
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