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Hallo ihr Lieben,

ich bin neu hier! Ich heiße Daniela, wobei mich die meisten meiner Freunde Dani nennen. Ich bin am 24.November 1989 geboren und kann ein abgeschlossenes BWL – Studium mit Schwerpunkt Eventmanagement vorweisen. Meine Freizeit verbringe ich regelmäßig mit der Suche nach der perfekten Welle!

Manche von euch kennen mich eventuell schon aus dem Imageclip „Dani, die Flugbegleiterin“ oder wieder andere von euch haben vielleicht schon auf meinem privaten Blog das ein oder andere Surfabenteuer von mir gelesen. Neben meiner Leidenschaft zum fliegen, habe ich im Wellenreiten nämlich noch eine weitere Leidenschaft gefunden.

Off to LAX

Mein Surfbrett und ich kurz bevor es mit dem A380 nach Los Angeles ging.

Aber jetzt zurück zum Thema: Nach meinem Studium habe mich nach Stellenanzeigen umgeschaut. Dabei bin ich auf be-lufthansa.com gestoßen. Lufthansa sucht Flugbegleiter. „Warum eigentlich nicht mal versuchen?“, habe ich mir gedacht. Zwei Jahre mal was anderes tun und danach zurück zu dem was ich studiert habe.

Ich arbeite nun seit zwei Jahren als Flugbegleiterin für die deutsche Lufthansa. Und ich kann euch wirklich sagen, ich habe es bisher keinen einzigen Tag bereut. Im Gegenteil! Ich liebe meinen Job und ich freue mich jedes mal aufs Neue wenn ich wieder los darf. Los auf die Reise, mit immer neuen Gästen, los zu neuen Destinationen, los um neue Kulturen kennen zu lernen, aber vor allem los auf ein immer neues Abenteuer. Und ich kann euch jetzt schon sagen, dass ich nicht mehr damit aufhören möchte. Warum auch sollte man etwas aufgeben, was man so sehr liebt? Also habe ich mich dazu entschieden Flugbegleiterin zu bleiben.

Surfen in Manhatten Beach, Los Angeles

Das Bild wurde in einem Layover in Los Angeles aufgenommen.

So nun aber Schluss mit der Selbstvorstellung! Ich freue mich sehr, euch an dieser Stelle verkünden zu dürfen, euch auf immer neue Abenteuer mitnehmen zu dürfen! Ab sofort werdet ihr regelmäßig von mir hören. Hier, also auf dem be-lufthansa Blog, aber auch auf Facebook, und worauf ich besonders stolz bin, auch auf Youtube! Auf Youtube möchte ich euch vor allem einen Einblick in den Alltag einer Flugbegleiterin geben. Dabei werde ich mich allerdings nicht auf die Arbeit an Bord fokussieren, sondern wenn ihr möchtet, lasse ich euch an vielen meiner Layover teilhaben. Ich möchte euch gerne mitnehmen auf immer neue Trips und auf eine Reise um die Welt.

Und dass es auch direkt etwas von mir zu lesen gibt, möchte ich an dieser Stelle mal vier der typischen Flugbegleiter Klischees richtig stellen. Um die typischen Klischees raus zu finden, habe ich übrigens einige meiner Kollegen interviewt, aber auch mal in meinem Bekanntenkreis nachgefragt.

 

Klischee 1 – Nach einem Flug, egal ob eine oder 12 Stunden Flugzeit, gehts natürlich direkt wieder nach Hause

Das stimmt so nicht ganz! Das kommt ganz auf den Flug und den jeweilen Umlauf (= Zeit von der Homebase bis zur Homebase) an. Bei einem Flug von Frankfurt nach Berlin kann das durchaus sein, dass es für die Crew direkt wieder zurück geht. Bei einem Flug auf der Langstrecke, nach New York zum Beispiel, bleibt die Crew mindestens für eine Nacht und mindestens für die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit am Zielort.

 

Klischee 2 – Als Stewardess ist man nur dafür da Tomatensaft auszuschenken

Es ist immer noch schade, dass viele Leute nicht wissen, dass man als Flugbegleiterin an allererster Stelle für die Sicherheit der Passagiere zuständig ist. Hier geht es darum, dass im Ernstfall Leben gerettet werden, indem wir unsere Emergency Procedures im Schlaf beherrschen. Da fliegen heut zu Tage allerdings für viele Leuten so selbstverständlich ist wie Bus fahren, gerät das leider oft in Vergessenheit. Aber trotzdem nochmal kurz zum Tomatensaft: Dass an Bord viele Menschen so gerne Tomatensaft trinken, liegt im Ürbigen daran, dass die Tomate Flüssigkeiten in den menschlichen Zellen speichert. Da die Luft im Flugzeug so trocken ist, ist das ein natürlicher Reflex des Menschen.

 

Klischee 3 – Als Flugbegleiterin sieht man doch eh immer nur den Flughafen oder das Hotelzimmer

Zum Glück nicht! Bei Lufthansa gibt es sogar eine ganze Kommission, die sich mit der Auswahl des Hotels beschäftigt. Dass ein Hotel zum Crewhotel wird, bedarf es der Erfüllung einiger Vorschriften. Hierzu gehört bei Lufthansa zum Beispiel, dass eine gewisse Freizeitbeschäftigung möglich ist. Als Flugbegleiterin bei Lufthansa hat man somit das große Glück, dass man zwar etwas fährt bis man vom Flughafen im Hotel ist, dafür aber oft mitten in der Stadt oder zumindest mit guter Anbindung an die Stadt untergebracht ist.

 

Klischee 4 – Man macht ständig und überall auf der Welt Urlaub und anstrengend kann der Job ja wohl bei dem vielen Urlaub auch kaum sein

Tatsächlich hat man vor Ort, je nach Destination, mal kürzer oder länger Aufenthalt. Und ja die Zeit vor Ort steht einem zur freien Verfügung und man kann sich vor Ort umschauen oder wie ich es tue, seinen Hobbys nachgehen. Allerdings fliegt man nicht nur Ziele an, an denen viele Leute Urlaub machen würden.  Zudem gibt es auch im Layover bestimmte Vorschriften. Mit Urlaub ist das also auf keinen Fall zu vergleichen. Zudem wartet nach einem Layover auch noch der Rückflug auf einen, der meistens durch die deutsche Nacht geht. Heißt eine volle Nacht ohne Schlaf, aber voll mit Arbeit! Das muss man vor Ort immer im Kopf haben. Denn der Beruf ist alles andere als nicht anstrengend.

 

Und jetzt sage ich vielen Dank und hoffe natürlich euch hat mein erster Beitrag gefallen und ihr freut euch genauso wie ich auf meine zukünftigen Beiträge.

Surfen in Los Angeles

Kalifornische Wellen und ich

 

In der Surferwelt, würde ich mich an dieser Stelle übrigens mit den Worten „Hang Loose“ verabschieden. Das ist nämlich der Gruß mit dem sich Surfer untereinander hallo und tschüss sagen!

 

Bis Bald!

Eure Dani

 

P.S.: Habt ihr schon meine Videoclips auf YouTube/BeLufthansa gesehen? Dort findet ihr die Playlist Lufthansa Flugbegleiterin Dani on Tour :-)

 

 
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