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Hallo, Ich bin der Marius, 20 Jahre alt, ursprünglich aus Bayreuth und nun seit 3 Monaten bei der Lufthansa als Service Agent Check-in am Flughafen München. Ich hatte mich am Anfang des Jahres spontan für die Stelle beworben, weil ich nicht genau wusste, was ich nach meinem Fachabi machen will. Es hat echt geklappt und die ganze Bewerbungsprozedur mit den Online-Tests und dem Auswahltag war nur halb so stressig, wie ich es mir vorgestellt habe. Auch als totaler Quereinsteiger(die meisten aus meinem Kurs kamen schon vom Flughafen) hab ich mich hier echt super eingelebt und freue mich jeden Tag auf die Arbeit. In meiner Freizeit mache ich viel Sport und spiele halb-professionell Tischtennis. Außerdem reise ich total gerne, was in Zukunft hoffentlich öfter passiert :-) Wohnhaft bin ich jetzt übrigens in einem kleinen Ort nördlich von Freising, wo ich zusammen mit meiner Freundin eine kleine Wohnung gemietet habe. Ich brauche ungefähr eine halbe Stunde mit dem Auto zum Flughafen.

Ok, das wars erstmal zu mir.

Halle_Flughafen_München

Ich will euch heute ein paar Sachen über den Check-in erzählen.

Diese Aufbruchsstimmung, die man verspürt, wenn man die Check-in Halle betritt und an der riesigen Anzeigetafel vorbeiläuft ist so schön, dass man am liebsten selbst in den Flieger steigen würde :-) Mir geht das jedenfalls so. Aber auch das Gefühl hinter dem Schalter zu stehen ist schon aufregend.

Man trifft die unterschiedlichsten Menschen und Persönlichkeiten und weiss nie, welche Situation als nächstes kommt. Die meisten Gäste sind natürlich sehr gut drauf, weil es ja direkt in den Urlaub geht oder zu Verwandten. Da kann man schonmal einen kleinen Smalltalk halten. Es gibt aber auch Passagiere, die nicht so gut drauf sind, weil sie ihren Flug verpasst haben oder schon unfreiwillig umgebucht wurden. In jedem Fall gibt es von Lufthansa immer eine Alternative, damit die Gäste einigermaßen entschädigt werden. Dann gibt es natürlich noch unsere Vielflieger, also Geschäftsleute oder berühmte Persönlichkeiten, die bei exklusiven Schaltern einchecken dürfen. Die haben es meistens sehr eilig und wollen so schnell wie möglich in die Lounge:-)

Man sitzt auch nie alleine am Check-in, sondern hat immer Kolleginnen/Kollegen daneben, die einem gerne weiterhelfen. Gerade als ich angefangen habe, allein zu laufen (Nach Ende des Theorie-Kurses läuft man einen Monat mit einem erfahrenen Mitarbeiter mit, bevor man dann allein unterwegs ist) war das sehr hilfreich, da ich noch etwas unsicher war. Die Kollegen hier in München sind wirklich total nett und hilfsbereit.

Und wenn es mal zu einem größeren Problem kommen sollte, gibt es mehrere Ansprechpartner die man per Telefon erreichen kann und auch zur Unterstützung vorbeikommen. Außerdem gibt es für die Mitarbeiter am Boden eine Art Lufthansa-Google, in dem man jederzeit Antworten zu allen möglichen Fragen und Prozeduren findet. Man muss wirklich keine Angst haben, allein gelassen zu werden.

 

Da dies hier mein erster Blog ist und ich leider nicht erahnen kann, was euch denn noch genauer interessieren würde, stellt einfach eure Fragen und Anregungen in die Kommentare. Vielen Dank!

 

Mein nächster Blog erscheint in etwa 2 Wochen.

Bis dahin,

Euer Marius aus MUC

 
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