Hallo zusammen,

ich bin Bastian und dualer Student der Wirtschaftsinformatik bei Lufthansa Systems im 3. Studienjahr. Meinen letzten Praxiseinsatz hatte ich beim Produkt Lido/Flight, was eine Flugwegplanungssoftware ist. Das bedeutet, dass die Software z.B. den kürzesten, schnellsten oder kostengünstigsten Flugweg berechnet. Heute möchte ich euch von einer Dienstreise in diesem Praxiseinsatz erzählen.

Lido/Flight muss viele Daten, wie z.B. Flugwegpunkte, speichern. Dazu nutzt es eine Datenbank, die es ermöglicht auf diese Daten schnell zuzugreifen, um sie dann in die Flugwegplanung einzubinden. Innerhalb meines Praxiseinsatzes war es meine Aufgabe ein Konzept zu erarbeiten, um die Installation und Konfiguration dieser Datenbank zu beschleunigen, indem man bestimmte Prozesse automatisiert.

Die Dienstreise befand sich am Anfang meines Praxiseinsatzes als eine Art Einführung und ging nach Danzig in Polen zusammen mit meinem Teamleiter. Dort sitzen einige der Datenbankadministratoren von Lido/Flight und mit diesen wollten wir uns persönlich treffen, um die Datenbank näher kennenzulernen. Am Nachmittag, nach der Arbeit, sind wir von Frankfurt über München nach Danzig geflogen und hatten abends noch ein wenig Zeit uns die schöne Altstadt anzuschauen. Nach einer kurzen Sightseeing-Tour haben wir den Abend dann in einem mexikanischen Restaurant in einem Kellergewölbe ausklingen lassen.

Blog Danzig

Am nächsten Morgen ging es dann in das Danziger Büro und ich konnte die Kollegen dort persönlich kennenlernen. Einige hatte ich schon vorher in einer Videokonferenz kennengelernt, doch die meisten Gesichter waren neu für mich. Alle waren wirklich sehr freundlich und zeigten sich interessiert an meinem Projekt.
Nach einem kurzen Kennenlernen haben wir uns dann mit ein paar Kollegen zusammengesetzt und mir wurde erklärt, wie die Datenbank im Moment installiert und konfiguriert wird. Diese Informationen waren natürlich sehr wichtig für mein Projekt, da ich diese Prozesse automatisieren sollte. Um eine gute Wissensgrundlage zu erlangen, war es wichtig, dass ich alles verstehe. Hinzu kam natürlich auch, dass wir nur Englisch gesprochen haben, was eine sehr gute Übung war, was aber sicherlich auch dazu führt, dass manche Dinge mehrfach erklärt werden mussten. Doch die Danziger Kollegen haben sich viel Zeit genommen, mir alles verständlich zu erklären.

Nach dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen haben wir noch ein kurzes Brainstorming gemacht, wie man den einen oder anderen Prozess evtl. automatisieren kann. Dabei haben mir die Kollegen wertvolle Hinweise gegeben, wie ich an das Projekt sinnvoll heran gehen kann und worauf ich besonders achten sollte. Mit diesen nützlichen Tipps im Gepäck sind wir dann wieder zurück nach Frankfurt geflogen.

Insgesamt war es ein sehr erfolgreicher Tag, der die Grundlage für mein gesamtes Projekt gesetzt hat. Auch nach der Dienstreise haben die Danziger Kollegen mich weiter mit Rat und Tat unterstützt innerhalb von Videokonferenzen, Telefonaten, Chats, Emails und einem Besuch in Frankfurt. Die Kollegen in meinem Team in Frankfurt waren ebenfalls überaus hilfsbereit und haben mich bei der Bewältigung meines Projektes unterstützt.

Mittlerweile bin ich wieder in der Uni und das Konzept ist fertig. Viele der Prozesse konnte ich auch schon innerhalb des Praxiseinsatzes automatisieren. Nun ist der Plan dies auch mehr und mehr in den Betrieb übergehen zu lassen und die restlichen Schritte zu automatisieren und zu pflegen.

 

Wenn auch ihr Interesse an einem dualen Studium bekommen habt, dann informiert euch auf unserer Internetseite.

Ich freue mich, euch weiter über spannende Projekte innerhalb meines Studiums zu berichten.

 

Bis zum nächsten Mal

Euer Bastian