Hallo zum Freitag!

Da die Woche nun vorbei ist, konnte ich hoffentlich einen kleinen Einblick geben, wie eigentlich Wartung und Reparatur von Flugzeugteilen, speziell Triebwerken, abläuft.

Ich hoffe auch, dass ich ein wenig vermitteln konnte, worum es in meiner Diplomarbeit geht und was ich dabei tun muss.

Zum Abschluss heute möchte ich noch etwas über die zwischenmenschlichen Erfahrungen hier erzählen.

Ich kann rückblickend sagen, dass man als Diplomand bei der Lufthansa Technik sehr selbständig arbeiten kann und von den Kollegen stets als gleichwertiges Mitglied betrachtet und respektiert wird. Dieses Gefühl nun endlich auf Augenhöhe mit den anderen gestellt zu sein und nicht herabblickend als Student gesehen zu werden, war wirklich überaus angenehm.
Trotz der vielen Freiheiten und des sehr selbständigen Arbeitens fühlte ich mich allerdings nicht verloren und allein gelassen, da ich jederzeit mit allen Fragen auf die erfahrenen Kollegen zugehen konnte und mir stets geholfen wird. Das war echt angenehm bisher.

Insgesamt heißt das für mich also, dass mir ein optimaler Übergang vom Studentenleben auf das Berufsleben geboten wird. Man wird so endgültig arbeitstechnisch auf eigene Beine gestellt. Der Mix aus wenig Führung, beziehungsweise Anleitung und viel Selbständigkeit war in meinen Augen perfekt.

Wähend meiner Zeit hier konnte ich einen tollen Freundeskreis aus anderen Diplomanden, Bacheloranden, Masteranden, Werksstudenten und Praktikanten aufbauen, mit denen man sich täglich zum Mittag in der Kantine und in der Freizeit zu gemeinsamen Unternehmungen in und um Hamburg trifft.
Die haben übrigens die gleichen Erfahrungen seitens der Betreuung von Lufthansa Technik gemacht, wie ich auch.

 

Die Diplomanden vor einem Boeing 747-Leitwerk

Die Diplomanden vor einem Boeing 747-Leitwerk

Zum Schluss möchte ich jedem, dessen Studium dem Ende entgegen geht, nahelegen, über eine Abschlussarbeit im Lufthansa Konzern nachzudenken.
Die Erarbeitung eines Themas in der Industrie bereitet den Absolventen in meinen Augen viel besser auf das Berufsleben vor, als eine Abschlussarbeit im universitären Umfeld.
Auch wenn man kein Praktikum absolviert hat, besteht trotzdem die Chance. In dem Fall sollte man nach ausgeschriebenen Arbeiten schauen, initiativ anfragen oder sich gegebenenfalls in entsprechende Fachbereiche vermitteln lassen.

Ich hoffe, ich konnte einen aufschlussreichen und spannenden Einblick vermitteln.

Bis zum nächsten Mal,
Max