Hallo zusammen,

mein Name ist Eric. Ich bin 19 Jahre alt und habe im August 2018 eine Ausbildung bei der Lufthansa Technik zum Fluggerätmachniker Fachrichtung Instandhaltungstechnik begonnen. Mit diesem Beitrag möchte ich euch einen Einblick in diesen Beruf/Ausbildung und meinen Alltag geben.

Während meiner mittlerweile über 2-jährigen Ausbildungszeit habe ich die Vielseitigkeit des Ausbildungsberufes des Fluggerätmechanikers der Fachrichtung Instandhaltungstechnik kennengelernt. Nachdem am Anfang der Ausbildung zunächst alle wichtigen Lerninhalte und handwerklichen Fähigkeiten zum Thema Grundlagen Metall in Form von verschiedenen praktischen Aufgaben, vielen Seiten Theorie und anschließenden Tests vermittelt wurden, folgten diverse Lehrgänge.

Hier seht ihr einige Beispiele der Dinge, die wir während der Grundausbildung anfertigen, um unsere Fertigkeiten zu üben.

Uhr aus Karbon-Glasfaser-Lagen und Hi-Loks (Verbindungselemente) Lufthansa Technik

Uhr aus Karbon-Glasfaser-Lagen und Hi-Loks (Verbindungselemente)

Hydraulikheber zum Pumpen mit einem Ablassventil Lufthansa Technik

Hydraulikheber zum Pumpen mit einem Ablassventil

Transportkoffer gerundet und genietet Lufthansa Technik

Transportkoffer gerundet und genietet

Diese Lehrgänge werden immer als Ausbildungsgruppe der jeweiligen Berufsgruppe durchgeführt. Hierbei lernt man die vielen verschiedenen Ausbilder kennen. Aufgrund der vielen Zeit, die man miteinander verbringt, entstehen natürlich auch Freundschaften, die zu einer lockeren und oftmals lustigen Lernatmosphäre führen. Ich erlebte viele lustige Momente (manchmal auch gemeinsam mit den Ausbildern 😊), über welche wir als Gruppe immer noch lachen. Neben Lehrgängen wie Elektrik, Grundlagen Hydraulik und Kunststoffe & Kleben, bereiteten vor allem die Englischlehrgänge wegen der sprachlichen Besonderheiten uns allen große Freude. Auf die teils sehr anstrengenden Monate des Lernens und ständigen Prüfungen folgten nun die ersten Betriebseinsätze.

Die Vorfreude war natürlich riesig, nun das erlernte in der Praxis anzuwenden. Ich wurde zum Beispiel in die Hydraulik -, Pneumatik-Abteilung eingeteilt, wo ich immer von einem Lehrgesellen betreut wurde. Am meisten wünsche ich mir jedoch für meine restliche Ausbildungszeit auch mal direkt am Flugzeug zu arbeiten. Dies ist nämlich auch möglich. Zum Beispiel in der Wartung oder in der VIP-Abteilung. 😉 Dazu muss man allerdings flexibel sein, da hier größtenteils im Schichtbetrieb gearbeitet wird.

Wie ihr bereits merkt, ist meine Ausbildung an ein hohes Verantwortungsbewusstsein geknüpft. Als Beispiel möchte ich die Hydraulikpumpen aus meinem ersten Betriebseinsatz nennen. Nicht nur, dass man mit ätzenden Flüssigkeiten arbeitet, sondern auch der Wert einer solchen Pumpe im sechsstelligen Bereich fordert hohe Konzentration und einen verantwortungsbewussten Umgang, um eine gute Arbeit abzuliefern. Bei Fragen stehen einem viele Personen, wie Ausbilder, Tutoren, Arbeitsplaner und Meister zur Verfügung, welche immer ein offenes Ohr für einen haben.

Mein Ziel ist es, die Ausbildung bestmöglich abzuschließen und danach Fuß in dem Unternehmen zu fassen. Des Weiteren ist es mein Ziel, eine Weiterbildung zum technischen Fachwirt zu absolvieren.

Alles in einem ist es eine sehr spannende, aber auch fordernde Ausbildung/Beruf, welche durchweg eine hohe Leistungsbereitschaft erfordert und dennoch den eigenen Horizont in vielen Bereichen erweitert. Wenn du mehr zum Thema Ausbildung erfahren möchtest, dann schaue doch gerne beim Karriereportal Lufthansagroup.Careers/Technik vorbei.

Machts gut,

Eric