Der Tag beginnt morgens bei mir mit dem Anziehen der Arbeitskleidung, die aus einer weißen Hose und einem weißen Oberteil besteht, wo sogar mein Name darauf gedruckt ist. Zudem trägt jeder Mitarbeiter ein Haarnetz. Sicherheitsschuhezieh ich mir auch noch an, denn die sind ein Muss: die Stahlkappen schützen vor Unfällen, falls einem ein schwerer Gegenstand auf den Fuß fallen sollte. In der Warenannahme benötigt man neben der Arbeitskleidung, die in jedem Produktionsbereich wie oben beschrieben aussieht, auch noch ein paar Extras, wie z.B. ein Cuttermesser, einen Edding und ein Transponder. Diese drei Dinge sind die wichtigsten Utensilien für einen Mitarbeiter in der Warenannahme, doch dazu später.

Wenn ich mich fertig umgezogen habe, gehe ich pünktlich zum Dienstbeginn in meinen Bereich. In die Warenannahme kommt man nur mit einem sogenannten Transponder, denn der Bereich, indem die Lieferanten sind, ist kein Luftsicherheitsbereich mehr. Damit niemand einfach in den gesicherten Bereich gelangt, gibt es die Tore, die nur Mitarbeiter der Warenannahme mit diesem Transponder öffnen können. Die Lieferzeit der Warenannahme ist von 06:30 Uhr bis 13:00 Uhr.

Transponder

Transponder zum Öffnen der Sicherheitstore

Die Tore werden geöffnet und die Arbeit geht los: Lieferanten kommen mit ihren voll beladenen LKWs an unsere 4 Tore gefahren und laden ihre Fracht ab. Ich darf anhand der Lieferscheine die angekommene Ware kontrollieren. Und hier kommen die  zwei anderen oben genannten Gegenstände ins Spiel: das Cuttermesser braucht man, um die Kartons zu öffnen und den Inhalt kontrollieren zu können. Der Edding ist wichtig, um auf die Verpackung der angelieferten Lebensmittel den Bereich zu schreiben, der dieses Produkt benötigt. So wird zum Beispiel Kalbstafelspitz mit „VFK“ beschriftet. Dies sagt aus, dass dieser in die Vorfertigung der kalten Küche kommt. Wenn alles kontrolliert und beschriftet ist, wird die Ware von Mitarbeitern in die jeweiligen Bereiche gebracht.

Paket

Eingehende Pakete mit Waren

 

Bis mittags ist viel los: Mitarbeiter kontrollieren Waren mit Lieferscheinen  und verräumen diese mit Gabelstaplern und Hubwagen. Manche angelieferten Waren dürfen in ihren Verpackungen, wie z.B. Styropor oder Karton, aus hygienischen Gründen nicht in den Produktionsbereich und werden deshalb am sogenannten „Umpackplatz“ von dem Karton in blaue Wannen gepackt. Ab 13:00 Uhr wird es ruhig in der Warenannahme. Die letzten Lieferungen werden verstaut und in die Hochregallager gefahren. Die restlichen Buchungen werden erledigt, das heißt die angenommene Ware wird in das System eingetragen um den Überblick zu behalten. Zum Schluss kehre ich dann die Halle, damit wir den Lieferanten am nächsten Tag eine saubere Warenannahme präsentieren können. Dann geh ich mich umziehen, gebe die getragene Arbeitskleidung in der Wäschekammer ab und fahre nach Hause. So ein Tag in der Warenannahme ist anstrengend, aber wahnsinnig interessant und abwechslungsreich.

Viele Grüße

Eure Sabrina

Hochregallager + Buchen

Hochregallager und Buchungssystem