Am 31.08.2015 ging es los, pünktlich um 8:30 Uhr öffneten sich die „Tore“ der Lufthansa Technik am Frankfurter Flughafen für 42 Auszubildende und es hieß „Ready for take-off“.

Wir wurden von unseren neuen Ausbildern zur Lehrwerkstatt geführt. Auf dem Weg zu dieser kamen einige schon ins Staunen, denn der Weg führte an mehreren B747 vorbei. In der Lehrwerkstatt angekommen, wurden wir in verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt. Danach ging jede Gruppe mit seinem Ausbilder und dem Tutor in einen Lehrsaal und es stand das gegenseitige Kennenlernen und Vorstellen auf dem Programm. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fand noch ein kleines Fotoshooting, vor unserem Technik Bobby (B737) statt. Davon ist auch das Gruppenbild, welches ihr sehen könnt.

 Die neuen Technik-Azubis sind da

 

Am nächsten Morgen trafen wir uns alle um 7 Uhr am Flughafen und es ging auf Kennenlernfahrt nach Lauterbach. Dort angekommen wurden wir in Kleingruppen eingeteilt, in denen wir die ganze Woche gearbeitet haben. Damit ging es auch gleich los, denn wir hatten die Aufgabe, zwei Flugzeuge aus Holzstäben und Papierbögen zu bauen. In der Zeit stand noch eine Waldrallye auf dem Programm, bei der wir verschiedene Aufgaben, wie das Melken einer Kuh bewältigen mussten. Abends hat man sich immer gemütlich zusammengesetzt, oder an der Tischtennisplatte Rundlauf mit bis zu 25 Personen gespielt.

Kennlernfahrt nach Lauterbach

 

In der darauffolgenden Woche gingen wir das erste Mal in die Berufsschule, wir sind immer zwei Wochen im Betrieb und eine Woche in der Schule. Als Unterrichtsfächer haben wir zum Beispiel Englisch, Elektrotechnik, technisches Zeichnen und warum fliegt überhaupt ein Flugzeug.

 

Zurück in unserer Lehrwerkstatt ging es auch schon gleich mit dem Arbeiten los. Jeder hat einen U-Stahl bekommen. U-Stahl? – Genau, was ist das überhaupt? Es ist ein Stahlprofil, welches die Form von einem „U“ hat. An diesem U-Stahl haben wir verschiedene Fertigkeiten, wie das Feilen, Sägen, Anreißen, Bohren und Gewindeschneiden gelernt. Einige von uns haben vom Feilen Blasen an den Händen bekommen, anderen war die „Verzweiflung“ schon ins Gesicht geschrieben, wenn der U-Stahl nicht so wollte, wie man es gerne hätte. Zum Schluss kam aber jeder zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Den fertig bearbeiteten U-Stahl könnt ihr auf dem Bild sehen.

Der gebohrte U-Stahl

 

 

 

 

 

 

Zu unserem U-Stahl wurde noch eine passende Trägerplatte aus Aluminium, für unsere „Dritte Hand“ hergestellt. An ihr wurde auch gefeilt, gebohrt und Gewinde geschnitten. Wir haben uns die ganze Zeit gefragt, für was wir das alles machen, da sich nur wenige von uns vorstellen konnten, selbst eine „Dritte Hand“ zu bauen. Als sie dann aber fertig war, war jeder stolz, dies selbst gebaut zu haben und auch viele Eltern konnten gar nicht verstehen, dass ihr Kind das selbst hergestellt hat.

Unsere "Dritte Hand"

Habt ihr auch Lust, die Luftfahrttechnik hautnah zu erleben? Dann schaut doch mal unter www.be-lufthansa.com vorbei und informiert euch über ein Schülerpraktikum oder einen Ausbildungsplatz bei der Lufthansa Technik AG!

Bis zum nächsten Mal!

Eure Martina