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Hallo,

ich bin Benedikt, 19 Jahre alt und absolviere mein erstes Semester meines dualen Studiums der Angewandten Informatik bei Lufthansa Systems GmbH & Co. KG. In diesem Blogbeitrag möchte ich euch ein wenig über meinen Einstieg und Alltag an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim erzählen.

Begonnen hat meine erste Theoriephase mit einer Einführungsveranstaltung, gehalten von unserem Studiengangsleiter, wo wir viele allgemeine Informationen über das anstehende Studium erhalten haben. Anders als an einer Universität bleibt man für die gesamte Zeit in seinem fest zugewiesenen Kurs mit circa 30 Studierenden. Im weiteren Tagesverlauf hatten wir dann unsere erste Vorlesung in Theoretischer Informatik und haben einen Mathetest zur besseren Einschätzung unserer Fähigkeiten absolviert. Auf dessen Basis erhielten wir eine mögliche Empfehlung für ein Mathe-Tutorium, um Hilfe bei der Aufarbeitung von fehlendem Schulstoff zu erhalten. Am Mittwoch in der ersten Woche stand die Semester-Opening-Party an. Diese findet zu Beginn jedes Semesters statt und bietet eine gute Möglichkeit, erste neue Kontakte zu knüpfen. Allgemein ist festzuhalten, dass schon während des ersten Semesters viele neue Freundschaften entstehen

Der Alltag an der DHBW sieht so aus, dass man in der Regel ein bis drei Vorlesungen am Tag hat, welche meist zwei bis vier Stunden dauern. Es gibt aber auch durchaus Vorlesungen, die sich über den gesamten Tag erstrecken. Außerdem ist für gewöhnlich eine Mittagspause von mindestens einer halben Stunde eingeplant, meist jedoch länger. In dieser Zeit hat man die Möglichkeit, in der Mensa essen zu gehen oder sich bei den umliegenden Supermärkten zu versorgen. Zusätzlich bietet die Cafeteria die Möglichkeit, sich eine Freistunde mit einer Runde Billard oder Tischkicker zu vertrieben. Alternativ kann man die freie Zeit zwischen den Vorlesungen natürlich auch dazu nutzen, in der Bibliothek zu stöbern, nach Mannheim in die Innenstadt zu fahren, oder wie so oft: Einfach mit den Kommilitonen im Kursraum zu quatschen.

Die Fächer reichen im ersten Semester von Programmieren, über Mathematik bis hin zu Projektmanagement oder BWL. Am meisten Zeit benötigt man jedoch definitiv für Mathematik und Theoretische Informatik, welche beide durchaus fordernde Fächer sind und viel Verständnis benötigen. Zeit für Übungen bleibt während der Vorlesung eher wenig, sodass diese dann im Eigenstudium oder im Tutorium absolviert werden müssen, was für mich persönlich einen großen Kontrast zu dem Mathematik-Unterricht in der Oberstufe darstellte.

Der spannendste Teil begann kurz vor Weihnachten, als die Prüfungen anstanden. In nahezu jedem Fach wird eine Prüfung abgelegt, welche darüber entscheiden, ob man für das nächste Semester zugelassen wird. Bei fünf Prüfungen innerhalb einer Woche kommt man durchaus ins Schwitzen, auf das anschließende Weihnachtsfest freut man sich dafür aber umso mehr. Nach dem Jahreswechsel heißt es dann zwei bis drei Wochen warten, bis die meisten Prüfungsergebnisse vorliegen. Wenn eine Prüfung nicht bestanden wird, besteht die Möglichkeit, diese kurz vor Beginn des zweiten Semesters zu wiederholen. Davor ist genug Zeit, sich vorzubereiten und falls nötig, bekommt man auch Hilfe von Seiten Lufthansa Systems. Dennoch sollte natürlich das Ziel sein, Prüfungen möglichst beim ersten Versuch zu bestehen, um unnötigen Stress zu vermeiden .

Ich hoffe ich konnte euch einen guten Eindruck in den Alltag an der DHBW vermitteln. Wenn ihr noch Fragen habt, freuen wir uns diese auf Facebook zu beantworten.

Bis dahin, Alles Gute und bis zum nächsten Blog!

Benedikt

 
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