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Hallo alle zusammen,

ich bin Selma und die Erste im Bunde der Servicekauffrauen im Luftverkehr, die euch unsere Ausbildung vorstellen möchten, nachdem nun unser erstes Ausbildungsjahr dem Ende zugeht.

Wir, das sind Rita, Selma, Kristina und Merle, Auszubildende zur Servicekauffrau im Luftverkehr seit 2012 in Frankfurt, haben nun ein Jahr lang einen Einblick in viele verschiedene Abteilungen bekommen. Das Ziel unserer Ausbildung ist es, ein Verständnis der Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche zu bekommen, die für die Flugabfertigung wichtig sind, um der perfekte Gastgeber am Boden zu sein.

Das sind wir vier von den insgesamt 12 SkiLs

Das sind wir vier von den insgesamt 12 SkiLs

Wir freuen uns alle darauf, euch unsere Stationen in den nächsten Tagen vorzustellen und ich, Selma, werde heute mit unserer ersten Station: Dem Check-In beginnen.

Jeder kennt es: Schon ein halbes Jahr im voraus hat man den lang ersehnten Urlaub gebucht und dann ist es endlich soweit: Man betritt das Flughafenterminal und die erste Anlaufstelle ist natürlich erst mal der Check In.

Der Ablauf ist jedem Fluggast bekannt: Man gibt seinen Koffer auf, erhält die Bordkarte und das wars? Nein, denn hinter dem Ganzen steckt viel mehr. Davon und auch von der Arbeit am Gate werde ich euch nun berichten.

Vor dem Einsatz am Check-In und am Gate hatten wir erst einmal einen 2-wöchigen Lehrgang im Lufthansa Conference und Training  Center in Seeheim, wo wir alle wichtigen Grundlagen für den Check-In und für das Gate beigebracht bekommen haben.

Die Hauptaufgaben am Check-In sind die Annahme von Passagiergepäck, an das ein sogenannter Baggage Tag angebracht wird, der mit der Flugnummer und dem Zielort beschriftet ist und das Einchecken der Passagiere für ihren jeweiligen Flug. Dabei muss immer darauf geachtet werden, dass die Reisedokumente gültig sind und dass gegebenenfalls Visabestimmungen eingehalten werden. Das ist nicht immer ganz so einfach, denn jedes Land hat seine eigenen Bestimmungen, die man kennen muss.  Des Weiteren sind Gepäckstücke auch manchmal oberhalb des erlaubten Gewichts  oder Passagiere möchten ihre Tiere mitbefördern. In solchen Fällen werden  Gebühren fällig, die manchmal auch am Check-In kassiert werden.

 

Gate 3:-)

Ich am Gate :-)

 

Für die Aufgaben am Gate gibt es ein Referenzmodell, das vorgibt, wann welche Aufgaben zu erledigen sind. So muss man, nachdem alle technischen Vorbereitungen am Gate getroffen sind,  sich die Fluginformationen im System ansehen, um u.a. festzustellen ob z.B. genug Catering an Bord vorhanden ist, die Buchungslage eventuell kritisch ist oder ob reinkommende Flüge verspätet sind. Wichtig ist bei der Arbeit am Gate auch die Kommunikation mit dem Cockpit, mit der Rampe und allen anderen am Prozess beteiligten Mitarbeitern. Erst wenn man von überall ein O.K erhalten hat, kann man mit dem Boardingprozess beginnen.

Zuerst werden Pre-Boarding (unbegleitete Kinder und Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität) und Prioroty-Boarding (First/Business Class Gäste und Statuskunden) durchgeführt, um danach mit dem Self-Boarding durch die Quick-Boarding Geräte für alle anderen Fluggäste starten zu können. Wenn alle Passagiere an Bord sind, wird die Abmeldung  mit den abschließenden Passagierzahlen ausgefüllt und ins Cockpit gebracht und der Flug kann geschlossen werden.

Wenn, wie in den meisten Fällen, alles wie geplant verläuft, kann man dann an der Ankunftsstation sein Gepäck abholen und den Urlaub genießen.

Doch was ist eigentlich wenn das Gepäck beschädigt ist oder gar nicht erst auftaucht?

Diese Frage wird euch morgen Kristina beantworten. Also schaut morgen doch noch einmal rein ;)

 

Viel Spaß weiterhin wünscht euch

Eure Selma

 

 
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