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Bonjour Frankreich!
4 Wochen arbeiten in Frankreich.
Unsere Namen sind Jan, Mehmed und Robert und wir sind Azubis zum Fluggerätemechaniker in Frankfurt und befinden uns im zweiten Lehrjahr.
Dieses Jahr startete der 4 wöchige Fachaustausch mit Frankreich.
Aber Ihr fragt euch bestimmt wie das denn alles funktionieren kann.
Also lasst uns dafür etwas weiter ausholen und von Anfang an berichten.
Zu Beginn wurden wir gefragt, wer überhaupt Lust auf so einen Austausch hätte da alles auf freiwilliger Basis stattfinden wird.
Nachdem das Team fest stand, ging es los zur Vorbereitung. Wir nahmen an verschiedenen Sprachkursen Teil und eigneten uns so die Grundlagen der französischen Sprache an.
Nach einiger Zeit kamen auch schon die französichen Partnerazubis zu uns für einen kleinen Kulturaustausch.
Auch wir sind daraufhin für eine Woche nach Bordeaux gefahren und haben und dort die Stadt, und was viel wichtiger ist, die überaus interessanten Luftfahrtbetriebe angesehen.
Zurück in Deutschland gab es immer wieder einen Französischkurs zwischendurch.
Das Abfahrtsdatum rückte immer schneller immer näher und wir alle konnten es kaum erwarten.

Jetzt sind wir in Frankreich und hier wollen wir euch über die ersten beiden Wochen in den Betrieben Sabena technics und Stelia berichten.

Hallo,
mein Name ist Robert und ich bin für 4 Wochen bei Sabena technics im Einsatz.
Sabena ist genauso wie die Lufthansa Technik ein Wartungsbetrieb.
Leider kann ich euch hier keine Bilder zeigen da auf dem gesamten Firmengelände Fotografierverbot ist.
Ich versuche dennoch euch so gut es geht von dieser Woche zu berichten.

Am ersten Tag erhielt ich vor allem Sicherheitseinweisungen zu den Hallen und Geräten.
Aber dann ging es für mich gleich ans Werk. Sabena technics hatte eine Boeing 737-700 BBJ zum Einbau eines zusätzlichen Tanks vor Ort, mein Arbeitsplatz für diese Woche.
Das Flugzeug war noch frisch aus dem Werk und sogar unlackiert. Ein seltener Anblick für mich!

Die zusätzlichen Tanks waren für den Frachtraum vorgesehen. Im vorderen Bereich waren sie schon eingebaut.
Jetzt mussten vier weitere Tanks in den hinteren Frachtabteil der Boeing.
Also nichts wie ran!
Halterungen einbauen, Tanks in den Frachtraum, Treibstoffleitungen und Kabel verlegen und anschließen.
Und das beste daran ist, ich wurde ohne Kompromiss ins Team eingebunden.
Natürlich wurde verständlicher Weise meine Arbeit danach kontrolliert.
Bis der gesamte Tank passend eingebaut war vergingen ca. drei Tage.
Am letzten Tag der Woche haben wir dann im Cockpit getestet ob das Flugzeug den Tank im System erkennt.

Das Flugzeug hat den neuen Tank ohne Probleme erkannt und wir konnten unsere Arbeit beenden.

Das war die erste Woche bei Sabena technics für mich.
Mir hat es dort ab dem ersten Tag gefallen und ich freue mich auf die weiteren Wochen in dieser Firma!P1040964

 
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