Hola zusammen!

Jede/-r Auszubildende zur Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung hat im 2. Lehrjahr die Möglichkeit für zwei Wochen einen sogenannten Auslandseinsatz zu machen. Wir haben gelost und mich hat es nach Barcelona verschlagen (andere Destinationen waren beispielsweise Madrid, Houston, New York, Singapur, Dubai und Dallas). Dort war ich im März und hatte die Chance mir für zwei Wochen die Station vor Ort anzuschauen, mit unseren spanischen Kollegen in Kontakt zu kommen und sogar dem Team mit meiner Mitarbeit zu helfen. Auf der Außenstation in BCN arbeiten 10 Lufthansa Cargo-Kollegen (ein kleiner Unterschied zu FRA), doch das Erstaunliche ist, dass die wichtigsten Tätigkeiten, wie der Verkauf (Innen-und Außenverkauf), LKW-Buchungen sowie das gesamte Handling in der Halle genauso gemanagt wird, wie an einer solch großen Station wie Frankfurt.

Ein Teil des barcelonesischen Teams

In der ersten Woche zeigte mir ein deutscher Praktikant seine Tätigkeit, die er während seines halbjährigen Praktikums eingeführt und erledigt hatte. In meiner zweiten Auslandseinsatzwoche übernahm ich diese Arbeit und war somit direkt in die alltäglichen Prozesse des Teams miteingebunden. Meine Aufgabe war es, den Transportverlauf von Sendungen ausgewählter Kunden zurückzuverfolgen und Abflugschecks durchzuführen. Falls Probleme oder Unregelmäßigkeiten auftraten, habe ich demjenigen Mitarbeiter, der für diesen Kunden zuständig ist, eine Mail mit genauen Informationen über die Sendung und das Problem (wie beispielsweise eine zu späte Anlieferung, eine Abladung aufgrund von Gewichtsbeschränkungen oder Streik etc.) geschickt.

Ich habe außerdem die Möglichkeit bekommen, zwei Tage den Handlingsagenten über die Schulter zu schauen, welche die gesamte Dokumentation von Import und Export bearbeiten. Dort konnte nicht jeder Englisch, doch mit meinem gebrochenen Spanisch und mithilfe von Händen und Füßen hat die Kommunikation gut funktioniert.

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Ein Blick auf den Yachthafen von Barcelona

Ich war während dieser Zeit in einem Hotel nahe des Flughafens untergebracht. Die Bahn- und Busverbindungen waren optimal. Zum ortseigenen Strand startete direkt ein Bus vor der Haustür und bis in die Innenstadt Barcelonas hat es auch nur knapp eine halbe Stunde gedauert. Morgens hat mich sogar ein Airport Shuttle zur Arbeit gebracht… was ein Service.

Am Wochenende habe ich die Zeit genutzt und bin in die Stadt gefahren, um das gute Essen und die katalonische Atmosphäre auf den Straßen Barcelonas zu genießen.

Adiós und bis bald!
Viktoria