Hallo, ich bin Philipp und werde Dir in den nächsten fünf Tagen von meinem Leben als StartCargo-Trainee berichten. Gut, dass Du gerade jetzt meinen Blog liest, denn ich starte heute in ein neues Projekt und berichte Dir von meinen ersten Gehversuchen in neuer Umgebung.

Du musst wissen, dass wir Trainees alle 3-5 Monate die Abteilung wechseln und nach kurzer Einführung ein in sich geschlossenes Projekt für die Dauer unseres Engagements im jeweiligen Bereich bearbeiten. Wir können unsere Tauglichkeit für eine Laufbahn bei der Lufthansa Cargo also an akuten Themen unter Beweis stellen und uns direkt unsere ersten Lorbeeren verdienen.

Letzte Woche habe ich bereits einen dreitägigen Umlauf bei der vierten von insgesamt fünf Stationen mitgemacht, die wir während des StartCargo-Trainee-Programms durchlaufen. Dabei lernte ich die Netzplanung und Ertragssteuerung der Lufthansa Cargo kennen – dort werden Flugpläne für die Frachterflotte erstellt, Neuanflugspotentiale evaluiert, Forecasts und Budgetpläne gestrickt und globale Vorgaben für das Pricing im Unternehmen erarbeitet. Besonders bei außerplanmäßigen Vorkommnissen werfen meine neuen Kollegen ihr ganzes Wissen in den Ring, um kurzfristig die Auswirkungen von Verspätungen, technischen Arbeiten am Fluggerät und Wetterkapriolen auf das Unternehmen und die Kunden zu minimieren.

Bereits am ersten offiziellen Einsatztag weiß ich also, dass hier hart für den Erfolg der Lufthansa Cargo gearbeitet wird. Trotzdem nehmen sich alle Kollegen viel Zeit, mit mir ins Gespräch zu kommen und den Neuen kennen zu lernen. Ich richte meinen Arbeitsplatz ein und setze mich mit Stefan, meinem neuen Chef, zusammen, um über die Ziele des Projekts zu sprechen. Ich soll das große Rad drehen und mir Gedanken zur Maximierung der Profitabilität des Streckennetzes der Lufthansa Cargo machen. Wettbewerbsanalysen, mathematische Modelle zur Berechnung der Wertigkeit von Sendungen und das Verstehen von technischen Restriktionen – hier wird mir mein Wissen aus dem Wirtschafts- und Logistikstudium hoffentlich noch gute Dienste leisten.

In zweieinhalb Monaten kann man viel auf die Beine stellen, man braucht aber einen klaren Fahrplan. Als Trainee habe ich mit der Zeit gelernt, mich schnell in Themen einzudenken und mir den Rat und das Wissen der vielen altgedienten Mitarbeiter einzuholen. Also stelle ich einen Zeitplan auf und lasse mich den Nachmittag über „aufschlauen“. Nach der Arbeit – der Kopf ist schwer von vielen Ideen zum neuen Projekt – treffe ich einige Kollegen aus dem Lufthansa Konzern zur allwöchentlichen Fußballrunde. Inzwischen haben wir sogar einen offiziellen Verein gegründet, die Lufthansa Allstars! Gerade für die Berufsanfänger bietet der Lufthansa Konzern eine Vielzahl an Sportaktivitäten, Ausflügen und nicht zuletzt den „Junior Round Table“ – ein Netzwerk, in dem Neueinsteiger im Unternehmen Führungen, Vorträge, Sportevents, Spendenaktionen und vieles mehr organisieren.

Ich für meinen Teil bin einfach froh, mich nach einem langen „ersten“ Arbeitstag noch einmal so richtig auspowern zu können.

Mein neuer Arbeitsplatz

Mein neuer Arbeitsplatz