Moin Moin aus dem Norden!

Hier war ich im Januar für zwei Wochen im Inlandseinsatz. Um genauer zu sein, am Hamburger Flughafen! Alle Azubis für Spedition und Logistikdienstleistungen haben im ersten Lehrjahr die Möglichkeit, an eine Außenstation der LCAG innerhalb Deutschlands zu gehen, um dort einen weiteren Einblick in die Tätigkeiten und Abläufe in der Transportkette zu bekommen.

Jeder von uns “Spedi”-Azubis war also für zwei Wochen in Hannover, Stuttgart, München, oder eben Hamburg stationiert. Unser letztendliches Ziel haben wir der Fairness halber ausgelost. So hat es mich nach Hamburg verschlagen!


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In Hamburg wurde ich sowohl im Handling, als auch im Vertrieb eingesetzt. Im Handling habe ich zusammen mit den Hamburger Kollegen Frachtdokumente angenommen bzw. geprüft, Sendungen auf den Flügen manifestiert oder zum Beispiel einen Flug umgebucht. Grob gesagt habe ich also die Abläufe mitorganisiert, die dafür sorgen, dass jede Sendung von A nach B gelangt. Besonders spannend war für mich die Annahme von Gefahrgutsendungen, denn diese sind quasi eine Spezialität der Hamburger Station. Auch wenn diese im Vergleich zur Frankfurter Station eher klein ist, ist sie, gemessen an der Anzahl von Gefahrgütern pro Jahr, weltweit auf Platz 2 unter den Lufthansa Stationen! Während meines Inlandseinsatzes hatte ich die Möglichkeit, bei vielen so genannten DGR-Checks – also Gefahrgut-Checks – dabei zu sein. Hier vergleicht man, ob die Vorschriften für Verpackung, Beschreibung und Kennzeichnung einer gefährlichen Sendung auch tatsächlich eingehalten wurden. Vor dem Verschicken prüft man also nicht nur die Dokumente, sondern auch die Packstücke an sich! So ist man abwechselnd mal im Büro und mal in der Halle bei der Fracht.

Im Verkauf, auch „Sales“ genannt, konnte ich viel im Innenvertrieb mithelfen und Kundenanfragen bearbeiten bzw. Angebote versenden. Sobald der Kunde ein Angebot angenommen hat, durfte ich die entsprechenden Flüge für seine Fracht buchen. So habe ich sowohl gesehen als auch hautnah miterlebt, was der Vertrieb macht, bevor eine Sendung von uns im Handling angenommen und auf den Weg geschickt wird.

Am Ende meines Einsatzes durfte ich noch einmal mit über das Vorfeld fahren und habe mir dort die Verladung einiger Flugzeuge angeschaut.

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Außerdem hatte ich während meines Einsatzes die Möglichkeit bei verschiedenen Besprechungen mit dabei zu sein. Im ersten Moment hört sich das vielleicht nicht wirklich spannend an; allerdings konnte ich so sehen, wie Kollegen und Stationsleiter sich über Veränderungen und Pläne für das neue Jahr austauschen.

Neben dem Einsatz am Flughafen hatte ich natürlich auch noch etwas Zeit, mir die Stadt anzuschauen. Mich hat es dabei immer besonders ans Wasser gezogen!

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Nach meinem Inlandseinsatz freue ich mich jetzt umso mehr auf den Einsatz im Ausland, welcher im zweiten Lehrjahr ansteht. Wo immer es mich auch hinbringt, eine Weisheit nehme ich mit – Dat löppt sich allens torecht! – wie man im Norden sagen würde.

Eure Theresa