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Hallo zusammen,

ich begrüße euch zu meinem zweiten Blog als „StartLSG“ Trainee. Heute möchte ich euch etwas über den Bewerbungsprozess erzählen, weil ich in dieser Zeit selbst viele Fragen hatte.

Besonders das Assessment-Center, welches sich an ein Telefoninterview und Bewerbungsgespräch anschließt, stellte für mich ein großes Fragezeichen dar.

Morgens um 9 Uhr ging es im Lufthansa Aviation Center los. In einem Warteraum lernte ich weitere Teilnehmer kennen. Allerdings konnte ich schon einmal feststellen, dass ich mit Anzug und Krawatte den richtigen Dresscode getroffen hatte. Die Leiterin dieses  Tages, eine Psychologin, erklärte mir den Ablauf des Assessments, welches bis in den frühen Abend dauern sollte. Zunächst ging es mit einigen Tests am PC los, unter anderem Logik, Englisch und eine Auswertung von wirtschaftlichem Datenmaterial. Alle Fragen waren als Multiple Choice gestellt. Zwischen den einzelnen Aufgaben wird euch Zeit gegeben etwas von den bereitgestellten Getränken und Snacks zu nehmen. So könnt ihr auch  wieder Kraft tanken.

Lufthansa Aviation Center (LAC) – Ort des Assessment Centers

Lufthansa Aviation Center (LAC) – Ort des Assessment Centers

Die nächste Aufgabe bestand darin, aus einem gegebenen Sachverhalt eine Präsentation für die Geschäftsführung zu erstellen. Diese habe ich dann der Psychologin und einem weiteren Beobachter vorgestellt. In meinem Fall war es die Personalleiterin meines Betriebes. Im Anschluss an die Präsentation wurde ein Selbstreflektionsgespräch geführt. Nach der anschließenden Pause begannen die letzten beiden Übungen: ein Kunden- und ein Mitarbeitergespräch. Hierfür gab es natürlich auch Zeit für die Einarbeitung in den Sachverhalt. Danach kam eine dritte unbekannte Person hinzu, die die Person des Kunden bzw. Mitarbeiters übernahm. Auch hier schloss sich nach den einzelnen Gesprächen wieder eine Selbstreflektionsrunde an. Während dieser Aufgaben wurde mir bewusst, wie professionell und freundlich die Atmosphäre während des ganzen Tages war. Das half mir die Nervosität in den Griff zu bekommen. Nachdem alle Aufgaben erledigt waren, fragte ich mich, wie es denn nun gelaufen war. Irgendwie ist das nach solch einem Tag doch etwas schwierig mit der Selbsteinschätzung …

Jedoch gab es auf Wunsch die Möglichkeit am Abend ein Feedback von der Psychologin zubekommen. Dabei wurde mir mitgeteilt, welche Empfehlung an die betroffene Abteilung gegeben wird. Abschließend kann ich als Tipp für diesen Tag geben: Bleibt einfach wie ihr seid. Dadurch macht ihr es euch bei den Rollenspielen leichter. Außerdem sind die Fragen und das Feedback der Beobachter sehr tiefgehend. Es würde vermutlich auffallen, wenn ihr euch verstellt.

Wenn ihr wissen wollt, was ich an meinen ersten Tagen während des Trainee-Programms erlebt habe, dann freut euch auf meinen nächsten Blog. Und falls Ihr Fragen habt: keine Scheu. Ich beantworte sie euch gerne.

Beste Grüße

Philipp

 
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