Die letzte Prüfung war keine 36 Stunden her, schon hatten wir 3 Commercial-AIRcelerater (Simon, Sophie und ich, Julia) unsere sieben Sachen gepackt und waren auf dem Weg in unsere neue Wahlheimat Wien. Uns standen 12 Wochen in Österreichs Hauptstadt und Hauptsitz der Austrian Airlines bevor.

Eine A320 der Austrian Airlines Flotte

Schon beim Warten am Gate lernten wir einen Kollegen vom Revenue Management kennen und dessen Herzlichkeit sollte keine Ausnahme bleiben! Wir wurden auch von allen anderen mit derselben Wärme in unsere Teams aufgenommen. Ab der ersten Sekunde unserer Praxisphase wurden wir voll und ganz in unsere Teams integriert– Simon und Sophie unterstützten die KollegInnen aus dem Vertrieb, mein Einsatzgebiet war die Pricing Abteilung: Nicht nur nahm sich jeder einzelne unserer Kolleginnen und Kollegen die Zeit und Mühe zwischen Meetings und dem Daily Business so ausführlich wie nur möglich auf unsere zahlreichen Fragen einzugehen, uns wurden zudem auch eine Reihe an Schulungen und Trainings angeboten, um den Einstieg ins Arbeitsleben zu erleichtern. Hier war von der Einführung in NDC (New Distribution Capability), über Bidprice und BDAF – Zusammenhänge zwischen Pricing und Capacity Steering, hin zu „Wie funktioniert ein Upsell?“ alles dabei. Besonders spannend war es das Gelernte direkt in der Praxis umzusetzen und Stück für Stück erste eigene Analysen zu liefern und Schlussfolgerungen zu treffen. Auch erlebten wir im Alltag wie wichtig guter Kundenkontakt ist, worauf bei einer Verkaufsstrategie vorausschauend geachtet werden muss und mit welchem Engagement die Kollegen als Markenbotschafter fungieren.

Abwechslungsreicher hätte ein Sommer für uns nicht verlaufen können! Simon und Sophie lernten während einer einwöchigen Job-Rotation den Marketing Bereich kennen. Außerdem wurden beide kurzerhand eingepackt und zum Sales Promotion Event in Bratislava mitgenommen. Ich widmete mich den zahlreichen Facetten des Pricings und der Kapazitätssteuerung und kam in den Genuss, selbst eine Konferenz für die Kollegen der Capacity Steering Abteilung zu organisieren.

Die Komplexität in unseren Fachabteilungen zeigte sich erst als Herausforderung, doch schon noch einer kurzen Zeit halfen uns Motivation und Neugierde dabei, die Aufgaben bestens zu meistern. Und war doch einmal etwas unklar, standen uns die zugewiesenen Buddies und Mentoren mit Rat und Tat zur Seite.

 

Das Revenuemanagement Team beim Teamausflug zum Wiener Nussberg

Über das Daily Business hinaus gab es aber auch ein paar weitere Schmankerl, die die 12 Wochen zu einem einzigartigen Erlebnis machten: Einen Tag lang durften wir bei unserem „Observerflight“ ein Cabin- und Cockpitteam begleiten und den Flugbetrieb aus einer uns noch vollkommen unbekannten Perspektive kennenlernen: Aus dem Cockpit heraus.

Observerflight nach Zürich

Auch das Austrian Young Network trug seinen Teil zum warmen Empfang bei, so sorgte es mit seinen zahlreichen „Lunch Dates“, Feierabendtreffen und sonstigen Aktivitäten für so manch neugeschlossene Freundschaft.

Das Austrian Young Network im Tagungszentrum Lufthansa Seeheim

Abgerundet wurde unser Praxiseinsatz mit 2 freien Wochen zwischen Arbeit und Semesterbeginn – die Möglichkeit Standby zu fliegen kam uns dabei ganz und gar nicht ungelegen. Simon verschlug es nach Hongkong, Sophie erkundete Zypern und ich wählte für den Standby-Jungfernflug die USA als Destination.

Ein wirklich gelungener 1. Praxiseinsatz bei Austrian Airlines! Wir haben Kollegen kennengelernt und sie zu Freunden gemacht. Wir haben die Komplexität des Flugbetriebs kennen gelernt und begonnen diese zu durchschauen. Wir haben Wien und die Austrian lieb gewonnen und zu unserer Heimat gemacht.