Flugbegleiter sein und dabei on top etwas Gutes tun! Wie das funktioniert, möchte ich dir heute in meinem neusten Blogpost vorstellen:

Bei einem meiner vielen Trips nach Los Angeles habe ich Samuel kennen lernen dürfen. Er war zwar nicht Teil meiner Crew, aber Teil der Crew einer Freundin von mir. So kam es, dass wir abends zufällig am selben Tisch saßen und ins Gespräch gekommen sind.

Erst mal vorne weg ein paar Infos zu Samuel und dazu, warum ich dir heute von ihm berichten möchte.

Samuel

Samuel und seine Hunde

Samuel ist in Indien geboren und in Kiel aufgewachsen. Über ein paar Umwege kam er im Jahr 2003 zu Lufthansa und fliegt seitdem für Lufthansa durch die Welt. Er ist also inzwischen seit 15 Jahren Flugbegleiter und hat dabei mit Sicherheit schon einiges erlebt.

Seit 2013 hat sich Samuels Privatleben allerdings ausschlaggebend verändert. Das ist auch der eigentliche Grund, warum ich dir unbedingt von Samuel und dem, was er zusammen mit anderen Kollegen auf die Beine gestellt hat, berichten wollte. Im Jahr 2013 hat Samuel Nachwuchs bekommen. Genauer genommen einen vierbeinigen Nachwuchs. Denn da zog Vincent, sein Labrador-Rüde, bei ihm ein.

Seid dem Tag als Vincent einzog, waren plötzlich andere Dinge wichtig im Leben von Samuel und seinem Mann. Statt auszugehen, wurden die Tage und die Abende mit Spielrunden und Schmuse-Einheiten mit Vincent verbracht. Auch mit Kollegen teilte er gerne lustige Bilder von Vincent, wie z.B. Vincent mit Nikolausmütze.

Da Samuel aber durchaus bewusst ist, dass es leider nicht allen Tieren so gut geht wie seinem Vincent, kam er ins Grübeln, ob er seinen Beruf nicht noch zusätzlich für etwas Gutes einsetzen könne. Also machte er sich erst mal auf die Suche nach anderen Kollegen, denen es genauso geht. Schnell fand er Anklang. So haben sich mit Samuel insgesamt sieben weitere Lufthanseaten zusammengetan, um den Verein „Airliner4Animals“ zu gründen. Ein ähnliches Projekt war durch die „Help Alliance“, die sich für das Wohl von Kindern weltweit einsetzt, bereits im Lufthansa Konzern bekannt. Auch die „Help Alliance“ wurde damals von Lufthanseaten gegründet, um Gutes zu tun.

Der Verein Airliner4Animals setzt sich weltweit für Tiere ein, die in Not sind. Samuel beschreibt den Verein als Networking Charity Verein, der weltweit Gelder sammelt, um damit Projekte, die Tiere auf der ganzen Welt helfen, zu unterstützen. Samuel und die anderen Gründer des Vereins nutzen also ihren Beruf als Flugbegleiter, um auch im Layover noch etwas Gutes zu tun, in dem sie Tierheime besuchen oder Kontakt zu Projekten aufnehmen, die Unterstützung brauchen.

Das Logo des Vereins.

Das Logo des Vereins.

Eines der Projekte, das ich persönlich besonders spannend und beeindruckend zugleich finde, ist das Projekt „SANParks Honorary Ranger Dogs“. Noch immer ist es leider gängig, dass Nashörner und Elefanten wegen ihrer Hörner bzw. Stoßzähne getötet werden. Im Kruger National Park gibt es ein Projekt, welches  sich „Watchdog“ nennt. Es besteht aus Rangern und ehrenamtlichen Helfern, den sogenannten „SANParks Honorary Rangers“.

SANParks Honorary Rangers

SANParks Honorary Rangers

Die Ranger bilden verschiedene Hunderassen aus, die dafür spezialisiert werden, Wilderer oder verwundete Tiere aufzuspüren sowie an den Gates vom Kruger Nationalpark versteckte Waffen und Munition zu finden.

Durch den Einsatz der Hunde konnten schon viele Nashörner und Elefanten gerettet und Wilderer gefasst werden.

Airliner4Animals e.V. helfen hier in doppeltem Sinne: Sie unterstützen bei der Verpflegung und Versorgung der Hunde sowie bei deren Training. Damit möchten Samuel und seine Kollegen einen Teil dazu beitragen, dass es auch in 50 Jahren noch Nashörner und Elefanten gibt.

Vincent hat übrigens inzwischen einen Bruder bekommen. Egon, der Terrier-Mix, den Samuel bei einem Volontariat in einem Dog-Shelter, kennen lernen durfte.

 

Wenn du mehr über Samuel und seine Arbeit für Airliner4Animals erfahren will, bist du herzlich eingeladen, auf deren Homepage vorbeizuschauen!

Ich hoffe, du konntest nun einen kleinen Eindruck davon bekommen, was Flugbegleiter nebem ihrem Beruf über den Wolken noch auf die Beine stellen.

Bis bald!

Dani

 

 

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