„10 Jahre st.i.p. Aviation!“ Das klingt nach vielen, vielen Generationen voller Aviation-Passion. Eine Passion, die zusätzlich zum Studium des Luftverkehrsmanagements gefüttert wird mit Praxiseinsätzen, Seminaren, Social Events und dem Gefühl, Teil von etwas ganz Besonderem zu sein. Um dieses Gefühl auch interessierten Abiturienten/innen zu vermitteln, sollte ein neuer Film über das Studien- & Praxisprogramm st.i.p. Aviation gedreht werden. Ehemalige und aktuelle Teilnehmer des Programms wurden eingeladen, bei dieser einmaligen Gelegenheit mitzuwirken. Als ich davon hörte, war ich begeistert und sagte zu. Von diesem Filmdreh möchte ich euch heute erzählen:

Der erste Drehtag findet an der FH in Worms statt. Dort drehen wir mit einem zweiköpfigen Kamerateam, vier Teilnehmern des st.i.p.-Programms und einer Menge freiwilliger Studierender typische Szenen aus dem Uni-Alltag: in der Vorlesung, auf dem Campus, in der Mensa und irgendwo zwischen Bücherregalen der Bibliothek. Auch so genannte „Gänge“ – Abschnitte, in denen wir Studenten alle gemeinsam durch das Gebäude laufen – gehören dazu; sie sollen später dazu dienen, die Übergänge zwischen den verschiedenen Szenen zu gestalten. Nach drei Stunden bin ich erstaunt, wie anstrengend es sein kann, ganz „normal“ vor der Kamera zu sein und Dinge mehrmals hintereinander aus verschiedenen Perspektiven filmen zu lassen. Dass wir in der Zeit gerade mal Filmmaterial für einen 30-sekündigen Einspann im Film gesammelt haben, überrascht mich ebenso sehr! – Adé, Kindheitstraum des Schauspielerdaseins…

Uni-Alltag: Ganz schön ungewohnt, in der Vorlesung gefilmt zu werden.

Uni-Alltag: Ganz schön ungewohnt, in der Vorlesung gefilmt zu werden.

Umso gespannter bin ich auf den zweiten, längeren Drehtag einige Tage später. Diesmal treffen wir uns mit insgesamt sieben st.i.p.-Teilnehmern aus verschiedensten Jahrgängen, um die vielen Stationen der st.i.p. Laufbahn darzustellen. Unser erster Halt ist am Frankfurter Flughafen. Dort stellen uns zwei Luftverkehrskaufleute (LVKler) in der Ausbildung die verschiedenen Arbeitsplätze im Flughafengeschehen vor – dies spiegelt den vierwöchigen operativen Umlauf zu Beginn des Programms wieder, während dem man vom Check-in über die Lounge-Services bis hin zur Flugzeugabfertigung (mein absoluter Favorit während des Umlaufs!) alle Vorgänge am Boden hautnah kennenlernt und mit anpacken darf.

Am Frankfurter Flughafen dürfen wir hinter die Kulissen schauen, hier beim Check-In.

Am Frankfurter Flughafen dürfen wir hinter die Kulissen schauen, hier beim Check-In.

Die zweite Station ist das Lufthansa Aviation Center (LAC) in der Nähe des Flughafens. Hier halten wir mit der Kamera den Büroalltag mit Meetings und Beratungsgesprächen fest, führen Interviews mit verschiedenen Mitarbeitern und lernen so im Film weitere Facetten von st.i.p. Aviation kennen.

Im LAC wollen wir den Büroalltag mit der Kamera einfangen. Dazu gehören natürlich auch Meetings.

Im LAC wollen wir den Büroalltag mit der Kamera einfangen. Dazu gehören natürlich auch Meetings.

Dann wird es richtig spannend: es geht ab auf’s Vorfeld zur Lufthansa Cargo! Hier dürfen wir ganz nah dabei sein, während eine MD11 entladen wird – denn auch das gehört zum dreijährigen Praxisprogramm der Lufthansa: immer wieder haben wir die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen, Fragen los zu werden und so unser Verständnis für das Geschäft in der Luftfahrt stetig zu erweitern. Auch am Drehtag selbst wird uns diese Möglichkeit wieder einmal geboten!

Ein Highlight: Der Dreh auf dem Vorfeld der Lufthansa Cargo.

Ein Highlight: Der Dreh auf dem Vorfeld der Lufthansa Cargo.

Selfie-Time: In der MD11 strahlen alle um die Wette.

Selfie-Time: In der MD11 strahlen alle um die Wette.

Nächster Halt: Lufthansa Technik. Im A340-300 Gladbeck wird die Schlussszene in der First Class gedreht, die wir ganz für uns allein haben. Hier lassen wir Revue passieren, was uns an dem Tag und am Programm im Allgemeinen begeistert hat. Dabei muss niemand schauspielern!
Nach elf anstrengenden, aber vor allem spaßigen Stunden sind Konzentration, Kondition und Motivation aufgebraucht und wir freuen uns, dass wir alles „im Kasten“ haben. Insgesamt vierzehn Stunden Dreh für fünf Minuten Film – da darf man sehr gespannt sein auf’s Ergebnis! Freut ihr euch auch schon drauf?

Eure Lara
Teilnehmerin des st.i.p. Aviation Programms, Jahrgang 2012