Hey Leute,

Nach langem hört ihr mal wieder was von mir. Ich hatte zuletzt viel zu tun. In der Schule hatte ich Prüfungsvorbereitung, 2 Lehrgänge im Betrieb und ich war den kompletten März in München auf Dienstreise.

Heute möchte ich euch mal von meinem jetzigen Betriebseinsatz aus der VIP Line Maintenance hier in Hamburg berichten. Frühschicht beginnt wie immer um 6:00 Uhr und Feierabend ist gegen 14:30 Uhr. Dort habe ich zum allerersten mal an einer Boeing 767 einer ausländischen Regierung (aus Diskretion kann ich euch keine genauen Namen nennen) gearbeitet. Das war eine komplett neue Erfahrung für mich, da ich bis jetzt nur an der Airbus Kurzstreckenflotte (A319-A321) und der Langstreckenflotte (A330&A340) gearbeitet habe. Da in dieser Abteilung nur VIP Kunden bearbeitet werden, gilt höchste Vorsicht beim Arbeiten in der Kabine. Zum Betreten der Kabine müssen Überziehschuhe angezogen werden, da die komplette Kabine mit Teppich ausgelegt ist und natürlich nicht dreckig werden darf. Bevor der Flieger letzten Montag wieder auf Strecke ging, haben wir ihn nochmal gewogen, um eventuelle Wasserablagerung zu entdecken. Und Montag kurz vor Feierabend war es dann so soweit – wir konnten das Flugzeug pünktlich der Crew übergeben und für uns ging es dann direkt weiter, um die Kollegen am nächsten Flugzeug zu unterstützen.

Dieses war ein Airbus A319 einer ausländischen Militärflotte, welcher für einen 2 wöchigen Check bei uns ist. Dort haben wir uns die meiste Zeit mit den Arbeiten am Heck des Flugzeuges beschäftigt. Mal haben wir Tage am Ruder gearbeitet und andere Tage an der Höhensteuerung des Flugzeuges. Konkret haben wir uns einen Tag mit dem THS Actuator (Trimmable Horizontal Stabilizer) beschäftigt. Der THS dient zur Höhentrimmung des Flugzeuges. Am Actuator haben wir das komplette Öl einmal abgelassen und neu aufgefüllt. Ebenfalls haben wir einmal die Antriebsketten gefettet und nach allen Routine-Arbeiten verschiedene Tests durchgeführt, um sicherzustellen, dass der THS Actuator einwandfrei funktioniert. Danach haben wir wie immer unsere ganzen Arbeiten dokumentiert und in den Arbeitskarten abgestempelt. Da ich leider jetzt wieder Berufsschule habe kann ich die restlichen Arbeiten, wie einen Fahrwerkswechsel über 5 Nachtschichten leider nicht mitmachen. Ich konnte in der Abteilung viel lernen und Praxiserfahrung sammeln und das allgemeine Arbeiten mit den Kollegen hat echt Spaß gemacht und ich hoffe ich kann für einen weiteren Betriebseinsatz mal wieder vorbeischauen. Für mich geht es jetzt erstmal weiter mit 3 Wochen Berufsschule, ehe es dann in den Urlaub geht.

Euer Felix

 

 

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