HAPPY NEW YEAR  everybody!

Ein Jahr voller neuer Möglichkeiten liegt vor uns :-).

Die meisten von Euch sind womöglich gerade mitten im Studium oder machen in diesem Jahr ihren Schulabschluss. Viele fragen sich vielleicht: Wie geht es danach weiter? Soll ich für ein paar Monate ins Ausland? Soll ich studieren? Was mache ich nach Abschluss meines Studiums? Soll ich mich als Flugbegleiter bewerben oder lieber erst eine Ausbildung beginnen? Mein Englisch ist so schlecht, reicht es für mein zukünftiges Berufsleben?

All diese Fragen habe auch ich mir gestellt, „damals“. Deshalb dachte ich mir, es ist vielleicht gar keine schlechte Idee Euch zu verraten, wie ICH mein berufliches Ziel verfolgt und meinen Lebenstraum verwirklicht habe, obwohl….., ja….., obwohl ich die so ziemlich wichtigste Voraussetzung nicht erfüllte….. Aber lest selbst!

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Es war einmal ein kleines elfjähriges Mädchen, dass schon immer den Traum hatte zu fliegen…..

 

Der Traum vom Fliegen

Der Traum vom Fliegen!

Für mich gab es nichts schöneres. Mit großen Augen habe ich immer die Crews verfolgt, wenn ich sie irgendwo am Flughafen gesehen habe.

Ich hatte Glück, denn meine Eltern sind jedes Jahr mit mir in den Urlaub geflogen.
Vor meinem allerersten Flug, habe ich allerdings so lange geschrien und geweint, weil der Mann von der Security meine Tasche und mein Kuscheltier durch den Scanner jagen wollte (erzählt mir jedenfalls meine Mutter immer).

Als ich dann im Teenageralter meinen Eltern sagte, dass ich unbedingt Stewardess werden wollte, konnten sie es überhaupt nicht glauben.  Sie dachten es wäre ein Hirngespinst und irgendwann würde ich schon meine Meinung ändern.
Tat ich aber nicht. Mein Berufswunsch wurde von Jahr zu Jahr größer.

Mit einer Realschulempfehlung schickten mich meine Eltern aufs Gymnasium. Ich lernte und lernte. War nie eine gute, aber auch keine schlechte Schülerin und brauchte hin und wieder auch mal eine Nachhilfestunde.
Irgendwann habe ich nach der Schule angefangen zu jobben. Erst in einem kleinen Jeansshop im Lager, später im Verkauf. Als mir das ganze mit dem Lernen zu viel wurde, wechselte ich in ein Restaurant und fing an, am Wochenende zu kellnern.
So sammelte ich meine ersten Berufserfahrungen, die mir später bei meiner Bewerbung sehr halfen, denn es waren beides Jobs, bei denen ich mit Menschen in Kontakt kam.

Ja es war wirklich anstrengend, ohne Frage. Jeden Tag nach der Schule habe ich gearbeitet und im Anschluss meine Hausaufgaben gemacht und gelernt.
Aber es hat auch Spaß gemacht, denn ich hatte ein Ziel: Ich wollte Stewardess werden und soviel wie möglich dafür tun, um meine Bewerbung so zu gestalten, dass sie mich einfach nehmen mussten! ;-)

Das Abitur rückte näher und näher und mein Englisch wurde von Jahr zu Jahr SCHLECHTER!!!!!!! Ich scherze nicht! Meine Note in der 11.Klasse war eine VIER MINUS. Ich stand kurz vor einer FÜNF (4Punkte)! Gedichte interpretieren, Summaries schreiben, das alles konnte ich gerade mal in meiner Muttersprache, aber auf Englisch????
Ich musste mich entscheiden. Und so wählte ich wohl oder übel Englisch nach der 11.Klasse ab, denn sonst hätte ich das Abitur wahrscheinlich nicht geschafft.

Eine Bewerbung als Flugbegleiterin mit einer 4- in Englisch??!! Undenkbar.
Mein Traum schien langsam aber sicher zu platzen.

Ich schaffte das Abitur nur mit „Ach und Krach“. Habe alle schriftlichen Abiturprüfungen total verhauen und musste in allen vier Prüfungsfächern ins „Mündliche“.
Ich war am Boden zerstört, aber ich habe die Zähne zusammengebissen und habe innerhalb von zwei Wochen alles wiederholt, was ich die letzten zwei Jahre in den vier Fächern gelernt habe. Es war furchtbar! Ich habe Tag und Nacht vor den Büchern gesessen und war verzweifelt. Aber irgendwann dachte ich mir, wenn ich es nicht schaffe, dann wiederhole ich ganz einfach das Schuljahr. “So what?!“.

Und mit dieser Einstellung schaffte ich es! Ja, ich schaffte es!!!! Und konnte sogar noch meine Note um 2 Punkte verbessern :-) *FREU

Nun stand ich da mit meinem Abitur in der Tasche, meinem Traum Stewardess zu werden und einer sehr, sehr schlechten Note in Englisch.
Ich wusste, ich wollte nicht studieren. Hier und da habe ich mal mit dem Gedanken gespielt, aber so wirklich konnte ich es mir nicht vorstellen weiter lernen zu müssen und Prüfungen zu schreiben. Ich war froh, dass ich diese eine, wichtige geschafft hatte.

Mein Vater wollte, dass ich eine Ausbildung zur Bankkauffrau mache.
Immerhin ein solider Beruf, aber in meinen Augen „gähnend langweilig“.
Nein! Ich wollte mir meinen Lebenstraum nicht nehmen lassen. Also überlegte ich hin und her und jobbte in der Zwischenzeit in einem Büro als Praktikantin. So schnupperte ich auch in den Job der Bürokauffrau rein und wurde einmal mehr darin bestätigt: ICH WILL FLIEGEN!

Ich dachte mir, ich erfülle alle Voraussetzungen, die eine Flugbegleiterin haben sollte.
Ich bin emphatisch, kontaktfreudig, liebe es mit Menschen zu arbeiten, bin kommunikativ und hilfsbereit. Ich habe Erfahrung in Serviceberufen, meine Körpergröße stimmte, es lag nur an meinem Englisch.

Was musste ich also tun, um mein Englisch zu verbessern? Abendschule oder einen Kurs an der Volkshochschule? Ja das wäre eine Möglichkeit. Ich dachte mir allerdings, man lernt am Besten eine neue Sprache, wenn man sich in dem Land aufhält, in dem die Sprache gesprochen wird.
Also beschloss ich kurzerhand: Ich gehe für ein Jahr ins Ausland! Amerika, England, irgendwohin, wo ich Englisch lernen kann.

Angebote gab es genügend:
Auslandspraktika
Freiwilligenarbeit
Disneyworld
Summerjobs
Farm- und Rancharbeit

Ich entschied mich allerdings für den Job als Au-Pair.
Als Au-Pair würde ich die Kinder einer Familie betreuen und auch mit Ihnen unter einem Dach wohnen. So lerne ich vielleicht sogar gemeinsam mit den Kindern. Ich sage nur Sesamstraße ;-).

Halloween mit meinen Kids in Boston, Massachusetts.

Halloween mit meinen Kids in Boston, Massachusetts.

Gesagt, getan. Ich bewarb mich als Au-Pair, ging für ein Jahr nach Boston und hatte eine grandiose Zeit. Mein Englisch war nach 12 Monaten geradezu perfekt, denn ich machte nicht den Fehler wie viele andere Au-Pairs, die sich in ihrer freien Zeit nur mit den „Kollegen und Kolleginnen“ aus ihrem eigenen Land trafen.
Ich verabredete mich stattdessen mit schwedischen, isländlischen und auch mit amerikanischen Nannys.  Und so mussten wir alle zwangsweise Englisch reden, denn sonst hätten wir uns nicht verstanden. :-)

Zwei Monate vor meiner Rückkehr bewarb ich mich bei allen Airlines, die es damals so gab: LTU, Condor, Lufthansa City Line und Lufthansa.

Die erste Rückmeldung und Einladung zum Vorstellungsgespräch kam von Lufthansa. Der Rest ist „Geschichte“ ;-).

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So fliege ich nun schon seit einigen Jahren durch die Welt und habe noch nicht einen einzigen Tag bereut.                                       Ich liebe meinen Beruf!

Ihr seht, nicht immer läuft alles nach Plan. Aber man muss Ziele haben. Und wenn es eine Sturmwarnung gibt, passt man den Kurs halt an.

Ich möchte Euch den Rat geben: Macht das, wozu Ihr Lust habt!
Wenn Ihr studieren wollt, dann studiert. Wenn Ihr erst einmal ins Ausland gehen möchtet oder wie ich vielleicht sogar sollte  :-), dann macht das!
Wenn Ihr lieber erstmal eine Ausbildung machen möchtet, weil Euch das als sicherer erscheint, dann lasst Euch nicht davon abhalten. Hört auf Euren Bauch.

Meine Erfahrung aus all den Gesprächen mit Kollegen ist: Wer einmal angefangen hat zu fliegen, hört selten wieder auf!

Nicht zuletzt kann man auch im Unternehmen Karriere machen.
Ich kenne einige Flugbegleiter, die nach ein paar Jahren eine Bodentätigkeit angenommen haben. Einige von Ihnen hatten vorher studiert oder eine Ausbildung in einem Bereich gemacht, den es auch im Konzern gab bzw. gibt.

Hier nur einige Beispiele:
Marketing
BWL
Journalismus
Hotelkauffrau
Servicekauffrau
Luftverkehrskauffrau

Erkundigt Euch! Informiert Euch! Macht das, was Euch Spaß macht und was Ihr besonders gut könnt! Einer kann gut mit Zahlen, der Andere vielleicht mehr mit Menschen.

Wichtig ist nur, dass man keine große Lücke im Lebenslauf hat. Denn selbst wenn man erstmal nur ein Praktikum macht oder nebenbei kellnert, man verliert den Anschluss nicht. Und ganz nebenbei kann man Dinge ausprobieren und lernt vielleicht einen interessanten Menschen kennen, der einen möglicherweise auf ganz neue Ideen bringt.

Ich würde mich auf jeden Fall freuen, Euch irgendwann einmal als Kollegen bei mir an Bord zu haben. Mit diesen Worten beende ich meinen heutigen Blogartikel und hoffe, ich habe Euch helfen können, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg und ein wunderschönes, glanzvolles und unvergessliches neues Jahr.

Eure Sonja

 

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117 Kommentare

  1. Hallo Sonja,

    Sehr toller und interessanter Blog!
    Ich interessiere mich sehr für den Job als Flugbegleiterin.
    Eigentlich komme ich aus Brasilien und wohne momentan in Köln. In Brasilien habe ich den teschnische Kurs für Fligbegleiter beendet und auch die Prüfung am Ende des Kurs erföglich abschlossen.
    Ich schreibe um paar tips vielleicht von Ihnen zu hören.
    Habe ich eventuell Chancen um eine Stelle hier in DE bei der Lufthansa zu bekommen? Ich bin 26 Jahre alt, spreche 3 Sprache, mein Abitur ist hier in Deutschland anerkannt und ich habe viel Interesse und Motivation.
    Vielleicht sind es auch andere Stellemöglichkeiten im Angebot für die ich mich auch bewerben könnte.
    So kann ich eine Idee haben und vielleicht auch mich bewerben.

    Ich freue mich auf eine Rückwort und bedanke mich!

    Mit freundlichen Grüßen,

    Karoline Weirich

    Antworten
    • Sonja-E

      Hallo Karoline,

      danke für Dein Feedback zum Blog Beitrag :-). Freut mich, dass er Dir gefallen hat.
      Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ein technischer Kurs für Flugbegleiter ist?! Aber ist auch nicht so wichtig.
      Ich kann Dir nur den Tipp geben, Dich so schnell wie möglich zu bewerben. Sprachen zu können, Abitur zu haben, Interesse & Motivation, all das sind tolle Voraussetzungen. Letztendlich zählt aber immer das Gesamtpaket. Dein Auftreten, Dein Umgang mit Menschen, Deine Englischkenntnisse usw..
      All das wird am Tag Deines Vorstellungsgespräches „geprüft“.
      Am Ende entscheide leider nicht ich, sondern die Psychologen. Aber ich wünsche Dir ganz viel Glück.

      Weitere Stellenangebote findest Du auf jeden Fall auf der Webseite. Schau einfach mal hier
      https://career.be-lufthansa.com/index.php?language=1

      Ganz lieben Gruß
      Sonja

      Antworten
  2. Hallo Sonja,

    ich möchte auch Flugbegleiter bei Lufthansa werden und habe dabei deinen Blog entdeckt. Ich habe ihn mit großem Interesse gelesen bis ich auf eine kleine Stelle gestoßen bin… nämlich die mit der Lücke im Lebenslauf.
    Nun habe ich nämlich aufgrund persönlicher Probleme mehrere Lücken. Ansonsten besitze ich die meisten für diese Arbeit notwendigen Qualifikationen, ich war mehrere Zeit lang im Ausland, habe Erfahrung im Servicebereich, spreche mehrere Sprachen, Abitur usw.

    Glaubst du ich habe überhaupt noch eine Chance angenommen zu werden?

    Ich werde mich natürlich trotzdem bewerben und gucken was dabei herauskommt, denn ich will diesen Job wirklich haben. Mir war schon bewusst, dass die Lücken ein Problem sein werden, aber dies hier nochmal explizit zu lesen hat mir doch noch einen ziemlichen Dämpfer verpasst.

    Ich würde mich freuen deine Gedanken dazu zu hören.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Filipp

    Antworten
    • Hallo Filipp,
      wo möchtest du dich denn bewerben? Bei Lufthansa in Frankfurt oder in München. Glaube nämlich in Frankfurt werden aktuell keine Stellen angeboten.

      Liebe Grüße und viel Erfolg ?

      Antworten
    • Hallo Anna,

      du hast Recht, ich bewerbe mich für die Stelle in München. Ich hätte Frankfurt bevorzugt, aber wie du sagst, werden dort momentan keine Stellen angeboten. Danke!

      Grüße,
      Filipp

      Antworten
      • Sonja-E

        Hallo noch einmal lieber Filipp,

        es werden sicher immer mal wieder Stellen auch in Frankfurt angeboten. Bleib einfach am Ball und schau immer mal wieder auf die Webseite von BE-Lufthansa :-)
        Lieben Gruß Sonja

        Antworten
    • Sonja-E

      OH no Filipp,
      es tut mir so leid, Dein Kommentar wurde von meinem Newsfilter irgendwie verschluckt. Habe ihn gerade erst entdeckt.
      Ich hoffe Du hast Dich trotzdem beworben. Natürlich ist eine Lücke im Lebenslauf nicht wirklich „toll“, aber beim Bewerbungsgespräch zählt immer der Gesamteindruck. Falls Du Dich also noch nicht beworben hast, dann scheue Dich nicht!
      Ich wünsche Dir ganz viel Glück & Erfolg
      Sonja

      Antworten
  3. Hallo Sonja,
    erst einmal vielen lieben Dank für Deinen wunderbaren Beitrag und den Einblick in deine ganz eigene Geschichte bei Lufthansa. Immer wieder schön solche Beiträge zu lesen! :-)

    So, nun zu meiner Frage. Ich arbeite derzeit als Kinderkrankenschwester und es macht mir auch Spaß aber ich muss immer wieder feststellen das es mich nicht „erfüllt“ und glücklich macht.
    Ich habe mich schon als kleines Kind für fremde Länder, fremde Kulturen und Menschen interessiert und liebe das Reisen. Durch meinen derzeitigen Beruf kenne ich die „Schichtarbeit“ und bin auch sicher im Umgang mit Menschen und ihren Bedürfnissen, kenne mich sehr gut in Notfällen oder ähnlichen Situationen aus, bin belastbar und habe eine hohe Auffassungsgabe. Würde ich gute Chancen haben mit solch einem
    vorherigen Beruf?
    Ich interessiere mich nun sehr für die Ausbildung zur Flugbegleiterin und habe ein paar Fragen dazu, welche Du mir vielleicht beantworten kannst! :-)
    Wie kann ich mich bewerben? Kann man sich jeder Zeit bewerben oder gibt es spezielle Zeiten an denen man sich nur bewerben kann? Die Auswahltage/Castings für dieses Jahr haben ja schließlich schon stattgefunden oder? Muss ich dann bis nächstes Jahr warten?
    Wird es weiterhin die Ausbildung am Standort Frankfurt geben oder werden dort keine Stellen mehr gesucht?

    Vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen, ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
    • Sonja-E

      Hallo Sarah,
      toll, danke für Dein Feedback. Freut mich riesig. :-) Aber noch viel mehr freut mich, dass Du mit dem Gedanken spielst Dich zu bewerben. Dein derzeitiger Job passt hervorragend. Wenn Dein Englisch auch gut ist, bist Du wie gemacht für diesen „Job“ :-))).
      Mach Dir keine Gedanken, es wird immer wieder neue Stellenausschreibungen und Castings in Deiner Nähe (Frankfurt/ Mainz) geben. Schau immer mal wieder bei Be-Lufthansa auf der Webseite vorbei. Sobald eine Stellenausschreibung erscheint, kannst Du Dich entweder online oder über ein Casting bewerben.
      Einfach auf den BUTTON „BEWERBEN“ klicken und schon geht es los.
      Hier ist noch einmal der Link für Dich https://www.be-lufthansa.com/jobs-und-ausbildung/flugbegleiter-in/

      Wünsche Dir ganz viel Erfolg.
      Lieben Gruß
      Sonja

      Antworten
  4. Hallo, liebe Sonja,

    ich bin 51 Jahre alt und komme mir ja fast ein wenig komisch zwischen den ganzen jungen Frauen vor,aber ich habe mich als Flugbegleiterin beworben und bin tatsächlich eingeladen worden. Ich bin sehr aufgeregt und wollte dich fragen, ob du glaubst, dass ich auch eine Chance habe, wenn mein Englisch nicht so perfekt ist. Habe über 25 Jahre in der Gastronomie gearbeitet, hatte allerdings nie die Möglichkeit im Ausland zu leben und die Sprache perfekt zu lernen. Ansonsten würde ich sagen, passen alle anderen Anforgerungen. Ich grüße dich ganz herzlich und hoffe sehr, dass ich eine Chance bekomme zu zeigen, was ich kann…..

    MIT einem lieben Gruß

    Sylvia

    Antworten
    • Sonja-E

      Ohhhh liebe Sylvia,
      und???? Hat es geklappt? Ich hoffe es. Dein Alter ist bestimmt kein Ausschlusskriterium. Beim Englisch-Test könntest Du allerdings Schwierigkeiten bekommen. Man muss es zwar nicht perfekt beherrschen, aber man sollte sich mehr als gut verständigen können. Wir haben nämlich sehr viele ausländische Gäste an Bord.
      Und selbst wenn es nicht geklappt hat, kannst Du noch einen Englisch-Intensiv Kurs machen und Dich wieder bewerben.
      Toi Toi Toi….. und lieben Gruß
      Sonja

      Antworten
  5. Liebe Sonja,

    vielen Dank für deinen wirklich tollen und interessanten Artikel!

    Ich bin fast fertig mit meiner Ausbildung zur Industriekauffrau und überlege schon einige Zeit mich als Flugbegleiterin bewerben, da es mir ähnlich geht, wie es dir einmal ging! Der Bürojob und dieser immer gleiche Tagesablauf sind absolut nichts für mich. Du oder besser gesagt dein Artikel hat mich in diesem Plan nur noch mehr bestärkt, diesen Schritt zu gehen.

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Antworten
    • Sonja-E

      Hallo Sophia,
      sorry, ich melde mich mit etwas Verspätung, aber ich hatte mal wieder Urlaub und danach ganz viele Touren & Schulungen. Aber besser spät als nie ;-).
      Ich finde es toll, dass Du mit dem Gedanken spielst Dich zu bewerben. Vielleicht hast Du es sogar schon getan?!
      Wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück.
      Lieben Gruß Sonja

      Antworten
  6. Liebe Sonja,

    vielen herzlichen Dank für Deinen Blog, den ich mit großem Interesse gelesen habe!

    Ich selbst werde in wenigen Wochen in Frankfurt mit dem Lehrgang beginnen, bin schon sehr gespannt darauf und freue mich natürlich riesig!

    Irgendwo habe ich gelesen, dass es bei dem 83%-Modell möglich ist, nach der Probezeit bis auf 62% zu reduzieren. Ist diese Information noch aktuell, bzw. welche Teilzeitmodelle sind nach der Probezeit wählbar und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man da auch reinkommt?
    Wie sieht eine Tätigkeit mit bspw. 62 % aus, d.h. wie viele Flugstunden hat man so ungefähr pro Monat, bzw. wie hoch ist das Jahresstundenkontingent? Verteilen sich die Flugstunden dann gleichmäßig auf die Monate oder gibt es wie beim 83% Modell Unterschiede zwischen Sommer und Winter?

    Informationen zu Flugstunden pro Monat bzw. Jahresstundenkontingent würden mich natürlich auch fürs 83%-Modell interessieren, denn ich habe dazu nichts Genaues gefunden.

    Gibt es über die Request-Möglichkeit hinaus auch die Möglichkeit Touren mit anderen Kollegen zu tauschen, wenn man z.B. lieber Touren mit kürzeren Layovers möchte und dafür auch bereit ist Touren zunehmen, die vielleicht nicht so beliebt sind, bzw. lieber am Wochenende oder über Feiertage fliegen möchte?

    Jetzt habe ich Dich mit ganz vielen Fragen überhäuft und weiß natürlich, dass Du neben Deinem Job nicht noch unbegrenzt Zeit zur Verfügung hast, um hier die Kommentare zu beantworten, aber ich würde mich trotzdem sehr über Antworten auf die eine oder andere der gestellten Fragen freuen.

    Liebe Grüße,
    Eva-Maria

    Antworten
    • Sonja-E

      Happy New Year liebe Eva-Maria,
      und sorry, dass ich erst heute auf Deine vielen Fragen antworte.
      Ich hatte Urlaub und danach kam Weihnachten, Silvester und und und…. Du kennst das ja vielleicht ;-).
      Zunächst einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zur bestandenen FB-Prüfung und HERZLICH WILLKOMMEN bei der Deutschen Lufthansa.
      Ich freue mich immer wieder sehr, wenn mir Leser berichten, dass sie es geschafft haben. :-)
      Aber nun zu Deinen Fragen. Am Besten beginne ich mit der letzten, denn zu den Teilzeitfragen kann ich Dir leider nicht viel sagen.
      Derzeit gibt es eine Umstrukturierung der einzelnen Modelle und ob und wie sich das auf Deine Wünsche auswirkt, kann ich leider nicht beantworten.
      Ich bin mir auch ehrlich gesagt nicht sicher, ob Du so schnell in ein Teilzeitmodell wechseln kannst. Hierzu möchte ich Dich bitten, vielleicht nach Deinem Lehrgang die Personalabteilung zu kontaktieren. Die wissen bestimmt mehr als ich.

      Zu den Tauschmöglichkeiten kann ich Dir aber genügend Informationen an die Hand geben.
      Jeder Flugbegleiter hat die Möglichkeit seine Touren mit anderen Kollegen zu tauschen. Dafür gibt es sogar ein richtiges Computer-Toul.
      Man kann quasi mittels Computer in den Tausch-Pool schauen. Dort sieht man, welche Touren gerade offen, bzw. von anderen Kollegen getauscht werden wollen.
      Wichtig ist dabei immer nur, dass die Flugstunden mit den zu tauschenden Touren übereinstimmen.
      Man kann also z.B. eine Tour nach Los Angeles die vier Tage dauert und ca.28 Flugstunden bringt, nicht mit einer Tour nach New York tauschen, die drei Tage dauert und nur ca.14 Stunden bringt.
      Ebenso kannst Du schlecht eine Tour tauschen, die in der Woche liegt, wenn Dein Wunsch ist lieber am Wochenende zu fliegen, weil sich dadurch Dein Dienstplan komplett verändert.
      Aber dafür gibt es ja nach den sechs Monaten die Möglichkeit sich Touren zu wünschen. Und wenn Du sogar lieber „unbeliebte Touren“ fliegst, dann sollte es kein Problem sein, einen Dienstplan zu erhalten, der Deinen Wünschen entspricht. Aber versprechen kann ich es Dir leider trotzdem nicht.
      Aber ich glaube, dass Du irgendwann den Dreh raushaben wirst und bis dahin wünsche ich Dir erst einmal viel Spass im Lehrgang und
      einen tollen ersten Flug. :-)))
      Lieben Gruß Sonja

      Antworten
  7. Hi Sonja!

    Toll was ihr hier alles so schriebt!

    Ich wollte mal fragen ob du auch FlugbegleiterInnen kennst die im 50% Model fliegen?

    Danke schon mal!
    LG Antonia

    Antworten
    • Sonja-E

      Hallo Antonia,
      ja ich kenne auch Flugbegleiterinnen die 50% fliegen. ;-)

      Lieben Gruß Sonja

      Antworten

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